EVN-Aktie: Rabatt mit Tücken!
Der Verbund muss sich aktuell einiges an Kritik gefallen lassen. Der erstmals im Januar vorgestellte "Österreich-Tarif" mit Kosten von weniger als zehn Cent je kWh entpuppte sich bei einer genaueren Vorstellung lediglich als zeitlich begrenzter Rabatt. Nach dem ersten Jahr sollen die Kosten dort wieder auf 12,5 Cent pro kWh steigen.
Auf den ersten Blick scheint EVN da nun im Vorteil zu sein. Denn dort soll es ab April den Tarif "Garant Sonne" geben, bei dem Kosten von "durchschnittlich 10 Cent" je kWh nicht explizit an einen zeitlichen Rahmen gekoppelt sind. Blind verlassen können die Kunden sich aber auch hier nicht auf die teils hohen Rabatte, welche der Anbieter in Werbeaussendungen vorrechnet.
Bei EVN kommt es auf den Sommer an
Erreicht werden die von EVN in Aussicht gestellten Kosten nur dann, wenn spezielle Zeitfenster mit besonders günstigen Preisen im Sommer genutzt werden. Wer also bevorzugt dann Waschmaschine, Trockner und andere Großverbraucher laufen lässt, freut sich über die höchsten Rabatte.
Allerdings gilt selbst dann die Preisgarantie nur für zwölf Monate. Im Anschluss behält sich EVN vor, die Kosten noch einmal unter die Lupe zunehmen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Preiserhöhungen sind dadurch zwar nicht in Stein gemeißelt. Sie sind aber möglich und mit eben dieser Tatsache werden Verbraucher leben müssen.
Aus der Traum?
Große Ankündigungen zu drastischen Senkungen von Energiekosten scheinen dieser Tage ein Stück weit verpuffen. Ehrlicherweise sei gesagt, dass die durchschnittlichen Kosten für die Verbraucher durchaus sinken und die Angebote auch Bestandskunden offenstehen. Doch ganz so hoch wie anfangs erwartet werden die Einsparungen wohl nicht ausfallen. Das nehmen die Anleger den Anbietern allerdings nicht übel und manch einer freut sich vielleicht sogar über voraussichtlich noch etwas höhere Margen als befürchtet.
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