Eutelsat hat seine Bilanzarbeit konkret gemacht: Mit einer Anleiheemission über 1,5 Milliarden Euro hat der Satellitenbetreiber eine umfassende Refinanzierung abgeschlossen. Ziel ist eine günstigere Schuldenstruktur und niedrigere Zinskosten – ein wichtiger Schritt nach der OneWeb-Integration. Doch wie genau setzt Eutelsat das frische Geld ein?

1,5 Milliarden Euro in zwei Tranchen

Die Finanzierung teilt sich in zwei Anleihen auf, beide zum Nennwert platziert. Eine Tranche umfasst 850 Millionen Euro mit Laufzeit bis 2031 und einem jährlichen Kupon von 5,750%. Die zweite Tranche liegt bei 650 Millionen Euro, läuft bis 2033 und ist mit 6,250% verzinst.

Damit hat Eutelsat Planungssicherheit über lange Laufzeiten gewonnen – zu klar definierten Konditionen.

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Wofür Eutelsat die Mittel nutzt

Der Schwerpunkt liegt auf der Refinanzierung bestehender, teurerer Verbindlichkeiten. Eutelsat will zwei ausstehende Anleihen mit Fälligkeit 2027 und 2029 vollständig zurückzahlen. Zusätzlich sollen bestehende Kreditfazilitäten getilgt werden.

Was danach übrig bleibt, ist ebenfalls fest verplant: Gebühren und Transaktionskosten werden gedeckt, zugleich sollen die Barmittel steigen. Unterm Strich richtet das Unternehmen seine Finanzierungsbasis neu aus und stärkt die Liquiditätsposition.

Kontext: Strategiewandel nach Halbjahreszahlen

Der Schritt folgt auf die gestern noch frischen Halbjahreszahlen vom 13. Februar, die den Umbau des Geschäfts unterstrichen: Das klassische Video-Segment ging zurück, während das Konnektivitätsgeschäft mit LEO-Satelliten (Low Earth Orbit) deutlich wächst.

Am Markt kam die Platzierung laut Unternehmen positiv an. Auch Moody’s und Fitch hatten die Kreditwürdigkeit bereits im Vorfeld heraufgestuft – ein Signal, dass sich das Vertrauen in die finanzielle Stabilität und die strategische Ausrichtung verbessert hat.

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