Eutelsat Communications baut sein Low-Earth-Orbit-Netzwerk OneWeb massiv aus. Der europäische Satellitenbetreiber gab gestern einen Auftrag über 340 weitere Satelliten an Airbus bekannt – ein klares Bekenntnis zur langfristigen Strategie als Alternative zu SpaceX' Starlink. Zusammen mit einer früheren Bestellung erreicht das Ordervolumen nun 440 neue Satelliten.

Die wichtigsten Fakten:
* 340 neue OneWeb-Satelliten bei Airbus Defence and Space bestellt
* Fertigung startet im Werk Toulouse, Auslieferung ab Ende 2026
* Gesamtordervolumen steigt auf 440 Satelliten (inkl. Dezember-2024-Order)
* Technologie-Upgrade: Fortschrittliche digitale Kanalisierer für bessere Signalverarbeitung

Ersatz für alternde Flotte

Die Neubestellung dient primär dem Ersatz der ersten OneWeb-Generationen, die sich dem Ende ihrer operationellen Lebensdauer nähern. Mit aktuell über 600 Satelliten im Orbit betreibt OneWeb eines von nur zwei globalen LEO-Netzwerken – und das einzige unter europäischer Flagge. Die neuen Satelliten bringen technologische Verbesserungen mit, darunter fortschrittliche On-Board-Signalverarbeitung für mehr Netzwerkeffizienz und Flexibilität.

Eutelsat positioniert sich bewusst im professionellen B2B-Segment. Das Geschäftsmodell zielt auf Festnetz- und Mobilfunkanbieter, Regierungskunden sowie Konnektivitätsdienste für Luftfahrt und Schifffahrt. Anders als Starlink verzichtet das Unternehmen auf das Endkundengeschäft.

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Europäische Souveränität im Fokus

Der Ausbau unterstreicht Eutelsats Transformation zum integrierten GEO-LEO-Betreiber. Die OneWeb-Konstellation gilt als strategisches Asset für europäische Souveränität in der Satellitenkommunikation – ein Aspekt, der angesichts geopolitischer Spannungen an Bedeutung gewinnt. Die Investition sichert die technologische Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der US-Konkurrenz und bedient die wachsende Nachfrage nach zuverlässiger Konnektivität in kritischen Sektoren.

Am 13. Februar folgen die Quartalszahlen. Analysten werden dort genau auf die Integrationserfolge des OneWeb-Geschäfts und die Finanzierungsstruktur der Expansionspläne achten. Die Ausgabenplanung der kommenden Jahre wird durch diese Order maßgeblich geprägt.

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