Der Aktienkurs von DeFi Technologies bewegt sich in einem Spannungsfeld: Während das Papier des Krypto-Technologieunternehmens am Freitag zweistellig zulegte, sorgen eine aktuelle Analystenbewertung und verfehlte Quartalszahlen für Gegenwind.

Am Freitag, 6. Februar, schloss die Aktie mit einem Kurssprung von rund 14,74 Prozent bei etwa 0,80 US-Dollar. Doch die Freude dürfte nur von kurzer Dauer sein: Am Samstag stufte Wall Street Zen das Papier von „Halten" auf „Verkaufen" herab.

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Enttäuschende Quartalszahlen

Der Grund für die skeptische Haltung liegt in der jüngsten Geschäftsentwicklung. DeFi Technologies verfehlte die Markterwartungen deutlich: Der Gewinn je Aktie betrug 0,01 US-Dollar – Analysten hatten 0,07 US-Dollar erwartet. Noch gravierender fiel die Diskrepanz beim Umsatz aus: Mit 22,53 Millionen US-Dollar blieb das Unternehmen weit hinter den prognostizierten 41 Millionen US-Dollar zurück.

Die Zahlen lösten Reaktionen aus: Benchmark senkte das Kursziel drastisch von 8,00 auf 3,00 US-Dollar, hält aber an der „Kaufen"-Empfehlung fest.

Expansion trotz Gegenwind

Ungeachtet der schwachen Zahlen treibt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie voran. Gemeinsam mit MERGE richtet DeFi Technologies am 16. März 2026 das „DeFi Technologies Insights Symposium" in São Paulo aus – ein Signal für verstärkte Aktivitäten in Lateinamerika.

Einen regulatorischen Erfolg verbuchte die Tochtergesellschaft Valour: Seit dem 26. Januar darf sie ihre Krypto-ETPs in Großbritannien auch an Privatanleger vertreiben. Die britische Finanzaufsicht FCA erteilte die entsprechende Genehmigung und öffnet damit einen neuen Vertriebskanal.

Krypto-Markt als Kurstreiber

Die Kursentwicklung am Freitag profitierte vom Umfeld: Bitcoin erholte sich auf rund 70.000 US-Dollar, nachdem die Kryptowährung zuvor auf 15-Monats-Tiefs gefallen war. Krypto-Aktien zogen im Windschatten mit.

Parallel dazu entwickelt sich das Portfolio: Stablecorp, eine Portfoliofirma von DeFi Technologies, gab am 4. Februar bekannt, dass VersaBank künftig als Verwahrstelle für den QCAD Digital Trust fungiert – ein Schritt zur institutionellen Verankerung des kanadischen Dollar-Stablecoins.

Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die operativen Fortschritte ausreichen, um die enttäuschenden Finanzergebnisse zu kompensieren. Das März-Symposium in Brasilien könnte erste Hinweise auf die strategische Ausrichtung liefern.

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