European Lithium Aktie: Abwärtsstrudel gefährlich?
Kalte Dusche für Anleger zum Wochenausklang: Nach einer beispiellosen Rallye in diesem Jahr wurden die Aktionäre am Freitag brutal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der massive Abverkauf bei gleichzeitig explodierendem Handelsvolumen wirft eine drängende Frage auf: Ist der Lithium-Hype vorbei oder handelt es sich lediglich um eine schmerzhafte, aber gesunde Korrektur?
Panikverkäufe drücken den Kurs
Am Freitag schloss das Papier nur noch bei 0,155 australischen Dollar (AUD), was einem Tagesverlust von 16,22 Prozent entspricht. Damit entwickelte sich der Titel deutlich schlechter als der Gesamtmarkt und gab einen Teil der massiven Jahresgewinne wieder ab. Besonders alarmierend: Das Handelsvolumen schoss auf rund 28 Millionen Aktien nach oben und lag damit weit über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 19,3 Millionen. Investoren navigieren hier offensichtlich durch stürmische Gewässer und suchen den Ausgang.
Doppelschlag: Die Auslöser der Talfahrt
Verantwortlich für diesen Absturz waren vor allem zwei Faktoren, die das Sentiment der Anleger massiv belasteten:
- Turbulenzen bei der US-Tochter: European Lithium hält eine Mehrheitsbeteiligung an der Critical Metals Corp (Nasdaq: CRML). Diese geriet zuletzt heftig unter die Räder. Berichte über schwache kurzfristige Liquidität und "Sell"-Ratings von Analysten sorgten für Verunsicherung an der Nasdaq. Da die Bewertung von European Lithium eng an diese Beteiligung gekoppelt ist, löste der Rutsch in den USA einen symbiotischen Ausverkauf bei der australischen Muttergesellschaft aus.
- Angst vor Verwässerung: Bereits am Mittwoch kündigte das Unternehmen die Notierung von 5 Millionen neuen Wertpapieren an. Zwar ist dieses Volumen im Verhältnis zum Gesamtkapital überschaubar, doch in Phasen hoher Volatilität reagieren Märkte extrem nervös auf jede Form der Kapitalverwässerung.
Trotz Crash: Die Bullen geben nicht auf
Doch wie ist dieser Rücksetzer einzuordnen? Trotz der scharfen Korrektur vom Freitag gehört der Titel weiterhin zu den stärksten Performern im Rohstoffsektor für das Jahr 2025. Die Daten zeigen immer noch ein beeindruckendes Plus von rund 269 Prozent seit Jahresbeginn. Dies spiegelt den intensiven Bullenmarkt wider, der den Sektor lange Zeit dominierte.
Dennoch darf die kurzfristige Entwicklung nicht ignoriert werden: Mit dem Absturz vom Freitag summiert sich der Wochenverlust auf rund 24 Prozent. Das Chartbild zeigt damit erste Risse und deutet entweder auf eine Trendwende oder eine tiefe Konsolidierungsphase hin. Investoren bewerten die Bewertungen im Sektor für kritische Mineralien derzeit neu, wobei der Fokus momentan weniger auf dem Wolfsberg-Projekt, sondern auf der Finanzstruktur liegt.
Wichtige Marken im Fokus
Alle Augen richten sich nun auf die Handelseröffnung am morgigen Montag. Kann die Marke von 0,155 AUD als Unterstützung halten? Der Bruch des vorherigen Schlusskurses von 0,185 AUD hat das technische Bild kurzfristig beschädigt. Marktteilnehmer werden nun primär darauf achten, ob sich die US-Tochter Critical Metals Corp stabilisieren kann, um dem Kurs wieder Bodenhaftung zu geben. Da am Wochenende keine weiteren regulatorischen Meldungen erwartet werden, bleibt allein die Marktstimmung der entscheidende Treiber für die kommenden Sitzungen.
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