Der bekannteste Kopf hinter Ethereum hat wochenlang ETH verkauft – angekündigt, transparent und in kleinen Tranchen. Jetzt ist diese Phase vorbei. Das nimmt dem Markt einen klaren Belastungsfaktor, fällt aber in eine Zeit, in der sich bei Ethereum ohnehin vieles um Technik, Sicherheit und das nächste Upgrade-Kapitel dreht.

Was Vitalik Buterin verkauft hat – und warum

On-Chain-Daten zeigen: Vitalik Buterin hat seine vorab angekündigte Verkaufsserie um den 26. Februar abgeschlossen. Insgesamt veräußerte er 19.326 ETH – und damit mehr als die ursprünglich am 30. Januar genannten 16.384 ETH, die er zur Abhebung und Liquidation in Aussicht gestellt hatte.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?

Der Zweck der Mittel ist laut Buterin klar umrissen: Die Erlöse sollen die Entwicklung von Open-Source-Software und -Hardware finanzieren. Er bezeichnete das als persönlichen Beitrag in einer Phase „milder Sparsamkeit“ bei der Ethereum Foundation, die ihre Ressourcen stärker auf die Weiterentwicklung des Kernprotokolls ausrichtet.

Um die Marktreaktion zu dämpfen, liefen die Verkäufe nicht als große Einmal-Order, sondern in kleineren Paketen. Abgewickelt wurde das über Wrapped Ethereum (WETH) via CoW Protocol, ausgehend von Buterins Gnosis-Safe-Wallet.

Technischer Fokus: Sicherheit und Upgrades 2026

Das Ende der Verkäufe fällt zeitlich mit einer Phase zusammen, in der sich vieles um Ethereums langfristige Roadmap dreht. Buterin hat zuletzt einen Vorschlag veröffentlicht, der mögliche Cybersecurity-Risiken durch Quantencomputer adressieren soll – konkret durch eine Weiterentwicklung von Signatur- und Datenschemata im Netzwerk.

Parallel treibt die Ethereum Foundation die Skalierungs- und Upgrade-Agenda voran. Für 2026 sind zwei größere Protokoll-Upgrades in Vorbereitung: „Glamsterdam“ in der ersten Jahreshälfte, danach „Hegota“. Ziel ist laut Quelltext vor allem: schnellere Verarbeitung, bessere Nutzererfahrung und zusätzliche Sicherheitsverbesserungen.

Marktreaktion: weniger Angebotsdruck, hohe Nervosität bleibt

Dass der Verkaufsdruck aus Buterins Wallet endet, wurde von Beobachtern als spürbare Erleichterung in der Community beschrieben. Gleichzeitig bleibt der Markt nervös: Ethereum war zuletzt stark schwankungsanfällig – auf Sicht von 30 Tagen liegt der Coin trotz einer Erholung in den vergangenen sieben Tagen insgesamt deutlich im Minus.

Auffällig sind zudem On-Chain-Signale zur Volatilität: Laut Bericht hat die realisierte Schwankungsintensität den höchsten Stand seit März 2025 erreicht. Solche Volatilitäts-Spitzen gingen historisch teils größeren Bewegungen voraus. Gleichzeitig verorten die Daten eine Unterstützungszone zwischen 1.800 und 1.900 US-Dollar, in der zuletzt offenbar viel Kaufvolumen zusammenkam.

Unterm Strich ist der unmittelbare „Seller-Overhang“ durch Buterins Plan vom Tisch – der Blick der Marktteilnehmer dürfte sich damit wieder stärker auf die technische Roadmap und die nächsten Schritte Richtung der 2026er Upgrades richten.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...