Ethereum: Die DAO ist zurück
Fast zehn Jahre nach dem berüchtigten Hack von 2016 kehrt The DAO zurück – und mit ihr rund 220 Millionen US-Dollar für die Sicherheit des Ethereum-Netzwerks. Was damals in einer der größten Krisen der Blockchain-Geschichte endete, wird nun zum Fundament einer langfristigen Sicherheitsinitiative.
70.500 ETH erwachen aus dem Dornröschenschlaf
Laut einem Bericht von Unchained vom 29. Januar 2026 werden mehr als 70.500 ETH reaktiviert, die seit dem DAO-Hack von 2016 unberührt blieben. Die Mittel fließen in den neu gegründeten DAO Fund, der 13,5 Millionen US-Dollar über DAO-gesteuerte Mechanismen wie Quadratic Funding und Retroactive Public Goods Funding an Sicherheitsprojekte vergibt.
Die verbleibenden 69.420 ETH werden gestakt, um eine dauerhafte Finanzierungsquelle zu schaffen. Bei aktuellen Staking-Erträgen soll die Initiative jährlich etwa 8 Millionen US-Dollar generieren – ein nachhaltiges Modell für die Netzwerksicherheit.
„TheDAO ist zurück. Ein Jahrzehnt später öffnen wir ein neues Kapitel", verkündete das Projekt auf X.
Zwei große Upgrades für 2026 geplant
Die Ankündigung fällt in eine Phase intensiver Weiterentwicklung. Für die erste Jahreshälfte 2026 ist das Glamsterdam-Upgrade vorgesehen, das die Execution-Effizienz verbessern und eine native Proposer-Builder-Separation einführen soll. Gegen Ende des Jahres folgt Hegota, das sich auf State-Wachstum, Node-Nachhaltigkeit und Zensurresistenz konzentriert.
Das Fusaka-Upgrade vom 3. Dezember 2025 hatte bereits PeerDAS eingeführt und das Standard-Gaslimit auf rund 60 Millionen angehoben.
Regulatorischer Rückenwind aus Washington
Parallel gewinnt Ethereum an regulatorischer Klarheit. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 bezeichnete Patrick Witt, Krypto-Berater des Weißen Hauses, das Event als „Wendepunkt für die globale Krypto-Normalisierung". Der Senatsausschuss für Landwirtschaft debattiert derzeit ein Marktstruktur-Gesetz für Kryptowährungen, dessen Überarbeitung für den 29. Januar angesetzt ist.
Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin sieht 2026 als entscheidendes Jahr für „Computing Self-Sovereignty" und plädiert für dezentrale Alternativen zu Big-Tech-Plattformen.
Aus einer historischen Schwachstelle wird damit eine Stärke: Mit 220 Millionen US-Dollar für Sicherheit, zwei großen Protokoll-Upgrades und wachsender regulatorischer Akzeptanz setzt Ethereum auf langfristige Infrastruktur statt kurzfristige Schlagzeilen.
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