Bitcoin: Auf 2-Monats-Tief
Der Kryptomarkt erlebt einen schmerzhaften Donnerstag. Bitcoin fiel auf rund 84.000 US-Dollar – den tiefsten Stand seit November 2025. Gleichzeitig erreichte Gold ein neues Allzeithoch bei über 5.590 Dollar. Die Botschaft der Märkte ist eindeutig: Anleger flüchten in klassische Sicherheit und meiden Risiko-Assets.
Liquidierungswelle rollt durch den Markt
Der Absturz von nahe 90.000 Dollar auf zeitweise 84.200 Dollar löste eine massive Liquidierungswelle aus. Innerhalb von 24 Stunden wurden Positionen im Volumen von 740 bis 800 Millionen Dollar zwangsweise geschlossen – überwiegend Long-Positionen.
Die Parallele zu traditionellen Märkten ist auffällig: Der technologielastige Nasdaq verlor rund 2 Prozent, nachdem Microsoft-Aktien um 11-12 Prozent einbrachen. Bitcoin folgte diesem Risikoabbau nahezu synchron, während Gold als sicherer Hafen profitierte.
Fed bleibt hart
Der Auslöser für die Nervosität liegt in der jüngsten Fed-Entscheidung. Die US-Notenbank beließ den Leitzins in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent und signalisierte keine baldige Lockerung. Fed-Chef Jerome Powell dämpfte Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen – eine Haltung, die den Dollar stärkt und spekulativen Assets wie Kryptowährungen zusetzt.
Das "Higher-for-longer"-Narrativ belastet Bitcoin strukturell: Höhere Zinsen machen alternative Anlagen attraktiver und entziehen digitalen Währungen Kapital.
Regulierung: Historischer Schritt im Senat
Trotz der Kursverluste gab es eine bedeutende Entwicklung in Washington. Der Senatsausschuss für Landwirtschaft stimmte mit 12 zu 11 Stimmen für den "Digital Commodity Intermediaries Act". Das Gesetz würde der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) direkte Aufsicht über digitale Rohstoffe wie Bitcoin übertragen.
Die Abstimmung erfolgte streng entlang der Parteigrenzen – Demokraten votierten geschlossen dagegen und verwiesen auf unzureichenden Verbraucherschutz. Bis das Gesetz Kraft erlangt, muss es noch den Bankenausschuss passieren und mit einem Gegenentwurf des Repräsentantenhauses abgestimmt werden.
Parallel dazu kündigten SEC und CFTC die Initiative "Project Crypto" an, die eine Harmonisierung der Regulierung anstrebt.
Institutionelle bleiben gespalten
Die institutionelle Nachfrage zeigt ein gemischtes Bild. Während die Sygnum Bank für ihren neuen "BTC Alpha Fund" 65 Millionen Dollar (etwa 750 BTC) einsammelte und Metaplanet 137 Millionen Dollar für Bitcoin-Käufe aufnahm, verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Abflüsse von 140 bis 160 Millionen Dollar.
Die kritische Marke liegt nun bei 84.000 Dollar. Ein nachhaltiger Bruch könnte den Weg in Richtung 80.000 Dollar öffnen. Am 2. Februar steht zudem ein Treffen zwischen dem Weißen Haus, Bankvertretern und Krypto-Lobbyisten an – mit Fokus auf die stockende Gesetzgebung.
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