Der Kosmetikkonzern Estee Lauder steht weiterhin unter erheblichem Druck an den Börsen. Die Aktie des Luxuskosmetik-Herstellers notierte am Freitag bei 60,80 Euro und verzeichnete damit einen Tagesverlust von 2,25 Prozent. Der negative Trend setzt sich damit fort – allein im letzten Monat büßte der Titel knapp 13 Prozent ein. Besonders besorgniserregend: Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits 15,79 Prozent an Wert verloren, während der Verlust im 12-Monats-Vergleich sogar bei dramatischen 57,45 Prozent liegt.


Trotz der anhaltenden Kursschwäche hält das Unternehmen an seiner Ausschüttungspolitik fest. Ende Februar wurde eine vierteljährliche Dividende von 0,35 US-Dollar je Aktie gezahlt. Diese Kontinuität in der Dividendenpolitik steht im starken Kontrast zur Kursentwicklung, die sich mittlerweile bedenklich nahe am 52-Wochen-Tief von 59,00 Euro bewegt. Zum Vergleich: Das 52-Wochen-Hoch lag noch bei 142,00 Euro – die Aktie hat sich also innerhalb eines Jahres mehr als halbiert.


Analysten zunehmend pessimistisch

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Die Analysten-Gemeinde zeigt sich angesichts der anhaltenden Schwäche mehrheitlich zurückhaltend. Von 31 Analysten, die den Titel beobachten, empfehlen derzeit nur 5 (16,1%) einen Kauf, während die überwiegende Mehrheit von 24 Experten (77,4%) zum Halten rät. Zwei Analysten (6,5%) empfehlen sogar den Verkauf der Papiere. Bemerkenswert ist auch, dass das durchschnittliche Kursziel zuletzt mehrfach nach unten korrigiert wurde – jüngst am 25. März auf 60 US-Dollar (zuvor 65 US-Dollar).


Die fundamentalen Kennzahlen des Unternehmens zeigen ein gemischtes Bild. Mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 35,85 und einem Kurs-Cashflow-Verhältnis von 5,92 erscheint die Bewertung in einigen Aspekten attraktiv. Dennoch bereiten die schwachen Umsatzprognosen und die kontinuierlichen Abwärtsrevisionen der Gewinnschätzungen Anlegern Sorgen. Die Marktkapitalisierung des einstigen Kosmetik-Riesen ist inzwischen auf 21,62 Milliarden Euro geschrumpft.


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