In dieser Woche konnte die Erste Group den Abschluss der lange erwarteten Übernahme in Polen verkünden. Dort sichert sich das österreichische Finanzinstitut einen kontrollierenden Anteil an einer Tochter der Santander Bank, die in Zukunft unter dem Namen Erste Bank Polska in Erscheinung treten soll.

Sowohl die Erste Group selbst als auch Analysten erhoffen sich davon neue Chancen in einem rasant wachsenden Markt. Allerdings lässt sich ein wenig darüber streiten, ob dies im Aktienkurs nicht bereits längst berücksichtigt ist. Schließlich konnte der Kurs der Erste Group sich im vergangenen Jahr bereits nahezu verdoppeln.

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Kommt die Aktie der Erste Group an ihre Grenzen?

Ein Blick auf die Schätzungen der Analysten mahnt momentan tatsächlich etwas zur Vorsicht. Zwar empfiehlt laut Informationen des Portals "MarketScreener" noch immer eine Mehrheit der Experten den Titel zum Kauf. Nicht wenige Studien sind aber schon etwas älter, weshalb die Kursziele oft unter den jüngsten Schlusskursen liegen.

Selbst die größten Optimisten trauen der Erste Group lediglich ein Kursziel von 108 Euro zu, was knapp fünf Prozent über dem letzten Schlusskurs liegt. Im Schnitt werden von den Experten 94,83 Euro in Aussicht gestellt und damit etwa acht Prozent weniger als zum Kurs am Wochenende. Nach einer Fortsetzung der imposanten Rallye klingt das nicht gerade.

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Auch bei den Anlegern scheint die Luft etwas raus zu sein. Den gemeldeten Abschluss der Übernahme in Polen quittierten die Börsianer am Freitag mit Kursverlusten von 1,6 Prozent in Wien, was den Kurs auf 103 Euro zurückbeförderte. Wenngleich der Blick nach vorn noch immer optimistisch ausfällt, so scheint es etwas an neuen Signalen zu fehlen. Die bisher bekannten Chancen für 2026 scheinen erst einmal eingepreist zu sein.

 

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