Equinor Aktie: Auf Jahreshoch
Equinor meldet gleich zwei neue Öl- und Gasfunde in der Nordsee – und das, während die Aktie auf ein frisches 52-Wochen-Hoch geklettert ist. Die Entdeckungen passen zur Strategie des Konzerns, gezielt in der Nähe bestehender Infrastruktur zu bohren und so Kosten und Entwicklungszeiten gering zu halten.
Zwei Funde, ein Prinzip
Im Troll-Gebiet stieß Equinor am Prospect Byrding C auf geschätzte vier bis acht Millionen Barrel förderbares Öl. Das Feld liegt rund fünf Kilometer vom Fram-Feld entfernt – eine Anbindung an vorhandene Infrastruktur ist damit realistisch. Die Erfolgsbilanz in der erweiterten Troll-Region spricht für sich: Seit 2018 führten 19 von 26 Explorationsbohrungen zu kommerziellen Entdeckungen, eine Trefferquote von 73 Prozent.
Im Sleipner-Gebiet lieferte der Prospect Frida Kahlo fünf bis neun Millionen Barrel Öläquivalent in Form von Gas und Kondensat. Equinor plant, die Produktion bereits ab April 2026 über die Sleipner-B-Plattform aufzunehmen. Zusammen mit drei vorangegangenen Funden in der Region summieren sich die geschätzten Ressourcen auf 55 bis 140 Millionen Barrel Öläquivalent.
Neue Partnerschaft im Schiffsverkehr
Parallel dazu baut Equinor sein Geschäft mit alternativen Kraftstoffen aus. Ab Ende 2026 liefert das Unternehmen Bio-Methanol an die Reederei Wallenius Wilhelmsen – in den Häfen Zeebrügge und Antwerpen, für den Betrieb neuer Dual-Fuel-Schiffe. Der Kraftstoff wird in Norwegen nach EU-Vorgaben produziert und soll die Treibhausgasemissionen gegenüber konventionellen Schiffstreibstoffen um rund 95 Prozent senken. Ähnliche Vereinbarungen bestehen bereits mit Maersk und Norwegian Cruise Line.
Analyst hebt Kursziel an – Aktie bereits voraus
Die schwedische Bank SEB erhöhte am 11. März ihr Kursziel für Equinor von 250 auf 318 norwegische Kronen, behielt aber die Einstufung „Hold" bei. Zum Zeitpunkt der Anpassung notierte die Aktie bereits bei 321,80 NOK – und damit oberhalb des neuen Kursziels. In Euro hat der Titel seit Jahresbeginn rund 39 Prozent zugelegt und erreichte gestern ein neues 52-Wochen-Hoch.
Rückenwind kommt auch vom Energiemarkt: Brent-Rohöl notierte zuletzt bei rund 91 US-Dollar je Barrel, gestützt durch Lieferunterbrechungen im Nahen Osten. Die IEA-Mitgliedsländer reagierten mit einer historisch großen Freigabe von 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven – ein Zeichen, wie angespannt die globale Versorgungslage derzeit ist. Ob dieser Preisdruck anhält, hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf der regionalen Konflikte ab.
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