Während Insider Kasse machen, positionieren sich institutionelle Investoren neu. Die US-Großbank JPMorgan Chase hat ihre Beteiligung an dem Uran- und Seltene-Erden-Produzenten zuletzt signifikant ausgebaut. Dieser Vertrauensbeweis fällt mit einem historischen Meilenstein in der heimischen Produktion zusammen, trifft aber auf ein zunehmend umkämpftes Marktumfeld.

Gegensätzliche Signale

Im dritten Quartal vergrößerte JPMorgan Chase seine Position um beachtliche 685 Prozent auf nun gut 912.000 Anteile. Das entspricht einem Gegenwert von rund 14 Millionen US-Dollar. Interessant ist dabei das Timing: Während die Großbank einsteigt, trennten sich Führungskräfte im selben Zeitraum von 54.000 Papieren. Vizepräsident Curtis Moore veräußerte beispielsweise ein Aktienpaket zu einem Kurs von 23,12 US-Dollar – ein Niveau, das bemerkenswert nah am 52-Wochen-Hoch der Aktie liegt.

Aktuell notiert der Titel nach einer jüngsten Korrektur wieder deutlich tiefer bei 15,41 Euro. Marktbeobachter werten die Insiderverkäufe bei dem noch unprofitablen Unternehmen als Gewinnmitnahmen nach dem starken Lauf der vergangenen Monate.

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Strategischer Durchbruch in Utah

Operativ liefert das Unternehmen derweil handfeste Argumente für den institutionellen Einstieg. Am Mittwoch meldete Energy Fuels die erfolgreiche Produktion von hochreinem Terbiumoxid in seiner Anlage in Utah. Damit gelingt erstmals seit Jahrzehnten wieder die heimische Herstellung dieses für Elektromotoren und Rüstungsgüter essenziellen Materials auf US-Boden.

Analysten honorieren diese Entwicklung hin zu einer unabhängigeren westlichen Lieferkette und vergeben mehrheitlich eine Kaufempfehlung. Die aktuellen Einschätzungen der Wall Street fallen entsprechend positiv aus:
* Durchschnittliches Kursziel: 24,94 US-Dollar
* Kursziel Goldman Sachs: 30,00 US-Dollar

Konkurrenz schläft nicht

Der Vorstoß in den Markt für Seltene Erden passiert allerdings nicht im luftleeren Raum. Die heimische Konkurrenz rüstet ebenfalls auf: USA Rare Earth nahm am Donnerstag eine kommerzielle Magnetproduktion in Oklahoma in Betrieb, die bis Ende 2026 eine Kapazität von 600 Tonnen jährlich erreichen soll.

Gleichzeitig demonstriert China mit der heutigen Meldung über einen neuen, gigantischen Fund von knapp zehn Millionen Tonnen leichten Seltenen Erden in der Provinz Sichuan seine anhaltende Marktmacht. Energy Fuels muss nun beweisen, dass die frische Terbium-Produktion ausreicht, um sich in diesem globalen Wettbewerb dauerhaft als verlässliche westliche Alternative zu etablieren und die Profitabilität zu erreichen.

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