Ende März 2026 könnte für Energy Fuels eine wichtige Weiche gestellt werden. Das Unternehmen steht kurz vor der finalen Investitionsentscheidung für das Donald-Projekt in Australien — ein Schritt, der die Seltene-Erden-Strategie des Unternehmens konkret werden lässt.

Das Donald-Projekt als Fundament

Alle behördlichen Genehmigungen für das Donald Joint Venture in Australien liegen vor. Der designierte CEO Ross Bhappu bestätigte, das Projekt sei „shovel-ready" — die finale Investitionsentscheidung könnte noch im März fallen.

Das Projekt soll ab Ende 2027 oder Anfang 2028 Rohstoffkonzentrat an die White Mesa Mill in Utah liefern. Energy Fuels hält eine 49-prozentige Beteiligung, erhält aber 100 Prozent der Seltenen-Erden-Lieferungen. Geplant sind jährlich 7.000 bis 8.000 Tonnen Konzentrat, darunter rund 990 Tonnen NdPr-Oxid, 84 Tonnen Dysprosiumoxid und 14 Tonnen Terbiumoxid. Das Gesamtfinanzierungsvolumen liegt bei rund 340 Millionen US-Dollar, mit bedingter Unterstützung durch Export Finance Australia.

Vollintegration als Ziel

Parallel läuft die geplante Übernahme von ASM, die Energy Fuels von der Oxidtrennung in die nachgelagerte Metall- und Legierungsverarbeitung führen soll. Am 12. März 2026 wurden die Übernahmebedingungen angepasst: Die ursprünglich geplante ASM-Sonderdividende wurde durch eine direkte Barzahlung von 0,13 australischen Dollar je Aktie ersetzt. Das Scheme Meeting ist für Ende Mai oder Anfang Juni 2026 geplant, ein Abschluss noch in der ersten Jahreshälfte angestrebt.

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Die White Mesa Mill läuft derweil auf hohem Niveau. Im Dezember 2025 erreichte die Uranproduktion 350.000 Pfund — ein Wert, der die Kostenabsorption 2026 verbessert. Für das Gesamtjahr erwartet das Management eine Produktion von 2,0 bis 2,5 Millionen Pfund U3O8 sowie Bruttomargen von über 50 Prozent, sofern die Uranpreise anziehen.

Schwere Seltene Erden ab Q4 2026

Neben Uran treibt Energy Fuels die Kommerzialisierung schwerer Seltener Erden voran. Die kommerzielle Produktion von Dysprosium- und Terbiumoxid an der White Mesa Mill ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Das Unternehmen war bereits der erste US-Produzent, der kommerziell spezifikationsgerechtes Dysprosium mit 99,9-prozentiger Reinheit meldete.

Die Bilanz gibt dem Unternehmen Spielraum: Ende 2025 verfügte Energy Fuels über Barmittel und marktgängige Wertpapiere von 862 Millionen US-Dollar bei einem Gesamtvermögen von 1,4 Milliarden US-Dollar.

Allerdings spiegelt die aktuelle Bewertung von knapp 28x des vorausschauenden Jahresumsatzes je Aktie — gegenüber 4,97x beim S&P 500 — erhebliche Erwartungen wider. Das Donald-FID, die ASM-Abstimmung und der Start der Schwere-Erden-Produktion sind die konkreten Meilensteine, an denen der Markt die Umsetzung messen wird.

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