Energiekontor Aktie: Erfolgsgeschichte fortschreiben!
Der Bremer Projektentwickler liefert zum Jahresauftakt wichtige operative Neuigkeiten. Mit der Veräußerung von zwei Windparks in Niedersachsen schließt Energiekontor nicht nur das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich ab, sondern vertieft auch die Zusammenarbeit mit einem österreichischen Energieversorger. Angesichts der bestätigten Prognose stellt sich die Frage, ob die fundamentale Entwicklung in den kommenden Monaten auch den Aktienkurs stützen kann.
Die wichtigsten Fakten zum Deal:
- Käufer: illwerke vkw AG (Österreich)
- Gesamtkapazität: ca. 93 Megawatt (13 Anlagen)
- Standort: Landkreis Verden, Niedersachsen
- Projekte: Windparks Haberloh und Heidkrug
- Fertigstellung: Ende 2027 (schlüsselfertig)
Ausbau der Partnerschaft mit Österreich
Energiekontor meldete am 21. Januar den erfolgreichen Abschluss der Kaufverträge für die Windparks Haberloh und Heidkrug. Die Transaktion umfasst 13 Vestas-Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von rund 93 Megawatt. Für den Käufer, die illwerke vkw, handelt es sich um eine strategische Erweiterung am Standort Völkersen. Bereits 2021 hatten die Österreicher dort einen Windpark von den Bremern erworben, womit ihr Portfolio in der Region nun auf über 100 Megawatt anwächst.
Die Projekte, die im Mai 2025 einen Zuschlag der Bundesnetzagentur erhielten, sollen rechnerisch über 66.000 Haushalte versorgen. Die CO2-Einsparung wird auf rund 160.000 Tonnen jährlich taxiert.
Operativer Abschluss und bestätigte Prognose
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Der Verkauf markiert den siebten Projektabschluss für das Geschäftsjahr 2025. Zusammen mit 14 Financial Closes untermauert dieser Deal die operative Stärke des Unternehmens in einem herausfordernden Marktumfeld. Das Management bestätigte im Dezember die Gewinnprognose für 2025 und stellt ein Ergebnis vor Steuern (EBT) zwischen 30 und 40 Millionen Euro in Aussicht.
Parallel dazu läuft das im Juli 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm weiter. In der Woche vom 19. bis 23. Januar erwarb das Unternehmen 1.306 eigene Anteile zurück, was als vertrauensbildende Maßnahme gegenüber dem Kapitalmarkt gewertet werden kann.
Technische Lage und Ausblick
An der Börse notiert die Aktie derzeit bei 38,35 Euro. Interessant ist hierbei die technische Konstellation: Während der Kurs über dem 50-Tage-Durchschnitt von 35,90 Euro liegt und damit eine kurzfristige Stabilisierung andeutet, signalisiert der RSI (Relative Strength Index) mit einem Wert von 20,8 eine stark überverkaufte Situation.
Investoren richten ihren Blick nun auf den 31. März 2026. An diesem Datum wird Energiekontor die finalen Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Erst dann wird sich vollumfänglich zeigen, wie sich die sieben Projektverkäufe in der Bilanz niederschlagen und welchen Ausblick der Vorstand für das laufende Jahr gibt.
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