Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat im November 2025 Börsengeschichte geschrieben: Erstmals knackte das Unternehmen die magische Billionen-Dollar-Marke bei der Marktkapitalisierung – angetrieben von einem spektakulären Kurssprung von rund 30 Prozent innerhalb eines einzigen Monats. Doch am Freitag folgte die Ernüchterung: Die Aktie gab 2,6 Prozent nach. Ist das nur eine gesunde Verschnaufpause oder zeigen sich bereits erste Risse in der Erfolgsstory?

Blockbuster-Duo sprengt alle Erwartungen

Verantwortlich für den explosiven Kursanstieg ist vor allem das Abnehm- und Diabetes-Portfolio des Konzerns. Im dritten Quartal 2025 überraschte Eli Lilly mit einem Gewinn je Aktie von 7,02 Dollar – weit über den erwarteten 5,69 Dollar. Noch beeindruckender: Die beiden Kassenschlager Mounjaro und Zepbound erzielten zusammen über 10 Milliarden Dollar Umsatz in nur drei Monaten. Lieferengpässe, die das Unternehmen lange ausgebremst hatten, scheinen sich aufzulösen – die Nachfrage ist gigantisch, und jetzt kann Eli Lilly endlich liefern.

Trump-Deal sorgt für politischen Rückenwind

Neben den Quartalszahlen sorgt auch eine strategische Offensive für Aufsehen: Eli Lilly kündigte eine Kooperation mit der Trump-Administration an, um Direktvertriebsmodelle für Selbstzahler zu etablieren. Konkret bedeutet das: Zepbound-Fläschchen werden künftig zu reduzierten Preisen über LillyDirect und in Walmart-Apotheken angeboten. Ein geschickter Schachzug, um regulatorischem Druck zuvorzukommen und gleichzeitig Marktanteile zu sichern.

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Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • November-Rally: Kursanstieg von rund 30 Prozent
  • Billionen-Meilenstein: Marktkapitalisierung überschritt am 21. November die 1-Billion-Dollar-Marke
  • Gewinnexplosion: Gewinn je Aktie im Q3 bei 7,02 Dollar (erwartet: 5,69 Dollar)
  • Umsatzgiganten: Mounjaro und Zepbound gemeinsam über 10 Milliarden Dollar Quartalsumsatz

Die Pille könnte alles verändern

Der Markt blickt bereits auf die nächste Wachstumswelle: Orforglipron, ein orales GLP-1-Präparat in Pillenform, steht Anfang 2026 vor der Zulassung. Sollte die tägliche Tablette als bequeme Alternative zu den Spritzen durchstarten, könnte sich der adressierbare Markt nochmals deutlich vergrößern. Analysten rechnen fest damit – und preisen diese Fantasie bereits ein.

Technisch betrachtet zeigt sich die Aktie nach der rasanten Aufwärtsbewegung überkauft. Der Rücksetzer am Freitag wirkt daher wie eine gesunde Korrektur innerhalb des intakten Aufwärtstrends. Entscheidend wird nun sein, ob sich die Aktie oberhalb der psychologisch wichtigen 1.000-Dollar-Marke stabilisieren kann, bevor der nächste Angriff startet.

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