Eli Lilly Aktie: Erfolgsfaktor entdeckt!
Eli Lilly erreicht am Mittwoch, 4. Februar 2026, als erstes Pharmaunternehmen weltweit eine Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar. Der Titel schießt im frühen Handel um mehr als 10 Prozent nach oben – getrieben von einem optimistischen Ausblick auf 2026 und boomender Nachfrage nach Abnehmmitteln. Während der US-Konzern durchstartet, trudelt Konkurrent Novo Nordisk tiefer in die Krise.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Lilly erwartet für 2026 einen Umsatzsprung von rund 25 Prozent auf 80 bis 83 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich 77,62 Milliarden Dollar auf dem Zettel. Beim Gewinn je Aktie peilt der Konzern 33,50 bis 35 Dollar an – auch hier liegt die Untergrenze über der Konsensschätzung von 33,23 Dollar.
Im vierten Quartal 2025 übertraf Lilly die Erwartungen deutlich: Der Gewinn je Aktie kletterte auf 7,54 Dollar (erwartet: 6,67 Dollar), der Umsatz auf 19,3 Milliarden Dollar (erwartet: 17,96 Milliarden Dollar). Das Diabetesmittel Mounjaro allein spülte 7,41 Milliarden Dollar in die Kassen – Analysten waren von 6,63 Milliarden Dollar ausgegangen. Das Abnehmmittel Zepbound steuerte 4,3 Milliarden Dollar bei, deutlich mehr als die erwarteten 3,41 Milliarden Dollar.
Preisdruck wird zum Wachstumstreiber
Lilly navigiert selbstbewusst durch ein verschärftes Preisumfeld. Nach einer Vereinbarung mit der Trump-Regierung senkte der Konzern die Preise für Abnehmmittel drastisch – für staatliche Medicare- und Medicaid-Programme sowie für Selbstzahler. CFO Lucas Montarce räumt ein, dass Preiseffekte das Wachstum im niedrigen bis mittleren Zehner-Prozentbereich belasten werden. Drei Faktoren spielen dabei eine Rolle: die Regierungsvereinbarung für Adipositas-Medikamente, aktualisierte Direktpreise für Patienten und niedrigere Medicaid-Preise für ältere Arzneimittel.
Doch während Novo Nordisk unter dem Preisdruck zusammenbricht und für 2026 einen Umsatzrückgang von 5 bis 13 Prozent erwartet, setzt Lilly auf Volumen. Die Strategie geht auf: Höhere Patientenzahlen kompensieren die Preissenkungen. Ken Custer, Chef des Geschäftsbereichs für kardiometabolische Gesundheit, zeigt sich zuversichtlich: "Wir sind sehr ermutigt durch das, was wir bei oralem Wegovy sehen. Es bestätigt unsere Überzeugung, dass viele Menschen mit Übergewicht auf eine orale Option gewartet haben."
Orforglipron als nächster Trumpf
Im zweiten Quartal 2026 will Lilly seine Abnehmpille Orforglipron in den USA auf den Markt bringen – eine FDA-Entscheidung wird im April erwartet. Für die meisten internationalen Märkte ist der Launch für 2027 geplant. Der Konzern verspricht, höhere Dosierungen der Pille für wiederkehrende Selbstzahler bei maximal 399 Dollar pro Monat zu deckeln.
Während Zepbound und Mounjaro ursprünglich für rund 1.000 Dollar pro Monat in US-Apotheken verkauft wurden, liegen die Startpreise auf den Unternehmenswebsites mittlerweile bei 199 bis 299 Dollar. Novo Nordisk kontert mit einem noch aggressiveren Preismodell: Die orale Version von Wegovy startete im Januar bei 149 Dollar, steigt ab April auf 199 Dollar.
BMO-Capital-Analyst Evan Seigerman bringt es auf den Punkt: "Die starken Quartalszahlen und der Ausblick erinnern daran, dass Lilly und Novo zwar in denselben Märkten spielen, die Belastungen aber nicht identisch sind." Cantor-Analyst Carter Gould sieht die neue Prognose als Beweis, dass Markterweiterung trotz Preisdruck bedeutendes Wachstum liefern kann: "Die Obergrenze, die Untergrenze, die engere Spanne – all das drückt eine weitaus zuversichtlichere Markteinschätzung aus, als die meisten an der Wall Street erwartet hatten."
Während Novo Nordisk-Aktien im vergangenen Jahr um 40 Prozent einbrachen, zieht Lilly unaufhaltsam davon. Die Botschaft ist klar: Im Rennen um den lukrativen Abnehm-Markt hat Lilly die Nase vorn – und das dürfte vorerst so bleiben.
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