Eli Lillys Aktie verliert deutlich an Wert, getrieben von Zollängsten und regulatorischen Unsicherheiten. Trotz starker Wachstumstreiber bleibt die Stimmung angespannt.

Die Aktie von Eli Lilly steht unter Druck. Das Marktumfeld ist komplex, geprägt von Unsicherheiten. Mögliche Zölle und neue Preisregulierungen für Medikamente sorgen für Nervosität an den Märkten.

Der Kursverlauf spricht Bände. Innerhalb der letzten 30 Tage sackte der Wert um fast 15 Prozent ab und erreichte heute 643,20 Euro, ein Minus von 4,14% gegenüber gestern. Damit kratzt die Aktie an ihrem 52-Wochen-Tief von 643,10 Euro. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.

Zoll-Gespenst geht um

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Verantwortlich für den Druck sind unter anderem Sorgen vor neuen Zöllen der Trump-Regierung. Diese nähren die Furcht vor einem globalen Wirtschaftsabschwung. Könnten Pharmawerte ins Visier geraten, auch wenn sie bisher verschont blieben? Die Regierung drängt zudem darauf, die Pharmaproduktion zurück in die USA zu verlagern.

Blockbuster als Rettungsanker?

Trotz Gegenwind gibt es starke Wachstumstreiber. Die Tirzepatid-Medikamente Mounjaro und Zepbound sind wahre Umsatzbringer. Allein 2024 spülten sie 16,5 Milliarden Dollar in die Kassen – das sind rund 36 Prozent des Gesamtumsatzes! Wird dieser Trend anhalten?

Milliarden für die Zukunft

Um der steigenden Nachfrage Herr zu werden, greift Eli Lilly tief in die Tasche. Angekündigt wurde eine massive Investition von rund 27 Milliarden Dollar. Damit sollen vier neue Produktionsstätten in den USA entstehen.

  • Gesamtinvestitionen in den USA seit 2020 steigen auf über 50 Mrd. Dollar.
  • Drei der neuen Werke fokussieren sich auf pharmazeutische Wirkstoffe.
  • Ein Werk erweitert das globale Netz für injizierbare Therapien.

Ausblick und Aktionärspflege

Für 2025 erwartet das Management Umsätze zwischen 58,0 und 61,0 Milliarden Dollar. Das wäre ein stattliches Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch an die Aktionäre wird gedacht: 2024 gab es 3 Milliarden Dollar über Aktienrückkäufe und Dividenden zurück. Nun wurde ein neues Rückkaufprogramm über 15 Milliarden Dollar genehmigt und die Quartalsdividende um 15 Prozent erhöht.

Weitere Stolpersteine?

Doch es lauern weitere Risiken jenseits der Zollthematik. Die Entscheidung von Medicare, teure Medikamente zur Gewichtsreduktion nicht zu erstatten, trifft Eli Lilly direkt. Hinzu kommen der wachsende Wettbewerbsdruck und mögliche Änderungen in der Gesundheitspolitik.

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