DroneShield Aktie: Zahlen am Montag
Der australische Counter-Drohnen-Spezialist DroneShield legt am Montag, 23. Februar, die geprüften Gesamtjahreszahlen 2025 vor. Die Erwartungen sind hoch: Das Unternehmen hat bereits im Januar ein Rekordjahr mit explosivem Umsatzwachstum vermeldet. Nun folgt die offizielle Bestätigung – und der Ausblick auf 2026.
Umsatz fast vervierfacht
Laut Handelsbericht vom 18. Februar erreichte DroneShield 2025 einen Umsatz von 216,5 Millionen australischen Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 277 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im vierten Quartal flossen 51,3 Millionen Dollar in die Kasse, ein Plus von 94 Prozent.
Die Zahlungseingänge von Kunden summierten sich im Schlussquartal auf 63,5 Millionen Dollar. Der operative Cashflow lag bei 7,7 Millionen Dollar für Q4 und 23,4 Millionen für das Gesamtjahr. Bereits in der ersten Jahreshälfte hatte sich die Trendwende abgezeichnet: Der Umsatz stieg um 210 Prozent auf 72,3 Millionen Dollar, aus einem Verlust von 4,8 Millionen wurde ein Gewinn von 2,1 Millionen.
Starkes Auftragspolster für 2026
DroneShield startet mit 95,9 Millionen Dollar an gesicherten Aufträgen ins neue Geschäftsjahr – der beste Jahresauftakt in der Firmengeschichte. Besonders dynamisch entwickelt sich das Software-as-a-Service-Geschäft mit einem Wachstum von 475 Prozent im vierten Quartal.
Führungswechsel nach Insider-Verkäufen
Am 10. Februar ernannte das Unternehmen Michael Powell zum Chief Operating Officer. Powell bringt über 25 Jahre Erfahrung aus der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie mit, unter anderem von Thales Australia und Knorr-Bremse.
Die Personalie folgt auf eine turbulente Phase Ende 2025. CEO Oleg Vornik verkaufte Anfang November rund 14,8 Millionen Aktien für etwa 49 bis 50 Millionen Dollar. Weitere Führungskräfte trennten sich ebenfalls von Anteilen, insgesamt summierten sich die Insider-Verkäufe auf rund 70 Millionen Dollar. Als Reaktion führte DroneShield verpflichtende Mindestbeteiligungen für Vorstände und Manager ein. Zusätzlich verließ US-CEO Matt McCrann Mitte November ohne Angabe von Gründen das Unternehmen.
Worauf Anleger achten werden
Die geprüften Zahlen am Montag dürften die vorläufigen Angaben bestätigen. Entscheidend wird der Ausblick: Wie schnell kann DroneShield die milliardenschwere Vertriebspipeline in Umsätze umwandeln? Welche Bruttomarge ist bei der Skalierung erreichbar? Und wie entwickelt sich das wiederkehrende SaaS-Geschäft?
Mit den fixierten Kostenstrukturen rücken nun Profitabilität und operative Hebelwirkung in den Fokus. Die 95,9 Millionen Dollar an gesicherten Aufträgen bieten eine solide Basis – die ersten Handelsmonate 2026 werden zeigen, ob das Tempo des Vorjahres haltbar ist.
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