DroneShield Aktie: COO-Wechsel
DroneShield baut seine Führungsspitze aus – und setzt dabei klar auf Umsetzung statt nur auf Wachstumserzählung. Heute hat der australische Anbieter von Abwehrtechnik gegen Drohnen Michael Powell zum Chief Operating Officer (COO) ernannt. Was soll der neue COO konkret verändern? Vor allem die Skalierung der Abläufe, während das Unternehmen Produktion und internationale Präsenz hochfährt.
Neuer COO für die Skalierung
Powell bringt laut Unternehmensangaben mehr als 25 Jahre Erfahrung in operativer Führung mit – unter anderem in den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, sichere Kommunikation, Simulation, Bahn sowie kritische Infrastruktur. Zu seinen Stationen zählen leitende Rollen wie COO, Managing Director und Operations Director bei internationalen Unternehmen, darunter Thales Australia und Knorr-Bremse. Dort führte er große, multinationale Teams und verantwortete komplexe operative Portfolios.
In seiner neuen Rolle soll Powell die weltweiten Abläufe skalieren, die Liefer- und Instandhaltungsfähigkeit stärken und Engineering, Fertigung sowie Lieferkette enger verzahnen. Der Schritt unterstreicht den Anspruch, operativ „lieferfähig“ zu bleiben, während Gegen-Drohnen-Lösungen stärker in Sicherheits- und Schutzkonzepte für Behörden, Verteidigung und kritische Infrastruktur eingebettet werden.
Produktion wird ausgebaut
Die Personalie folgt auf eine deutliche Erweiterung der Fertigungskapazitäten am Standort Alexandria (New South Wales). DroneShield spricht von höherem Durchsatz, kürzeren Lieferzeiten und einer robusteren Lieferkette.
Aus der Q4-2025-Investorenpräsentation (veröffentlicht Ende Januar) geht hervor: Die Produktionskapazität soll von derzeit 500 Mio. A$ pro Jahr bis Ende 2026 auf 2,4 Mrd. A$ pro Jahr steigen. Geplant sind unter anderem:
- neue Produktionsfläche von 3.000 Quadratmetern in Sydney
- plus 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung am Hauptsitz
- europäische Auftragsfertigung ab Anfang 2026
- Montage in den USA voraussichtlich ab Mitte 2026
Zahlen, Pipeline und jüngste Aufträge
DroneShield meldete für Q4 2025 Rekordwerte. Genannt wurden dabei unter anderem:
- Umsatz 2025: 216,5 Mio. A$ (plus 277% zum Vorjahr)
- Cashbestand: 201,1 Mio. A$ (Stand Januar)
- gesicherte Umsätze 2026: 95,6 Mio. A$
- Sales-Pipeline: 2,09 Mrd. A$ (Stand Januar)
- Belegschaft: über 480 Mitarbeitende, Ziel 600 bis Ende 2026
Zudem berichtete das Unternehmen für HY2025 (erstes Halbjahr 2025) vom bislang profitabelsten Halbjahreszeitraum mit 5,2 Mio. A$ Gewinn vor Steuern.
Bei den Verträgen nannte DroneShield zuletzt mehrere Abschlüsse bzw. Meilensteine aus Ende 2025 und Anfang 2026, darunter einen europäischen Militärvertrag über 49,6 Mio. A$ (Mitte Dezember) sowie weitere Aufträge über 6,2 Mio. A$ (Asien-Pazifik) und 8,2 Mio. A$ (westliches Militär) im Dezember. Mitte Januar folgte außerdem die Auswahl für das LAND-156-LoE-3-Panel der australischen Streitkräfte.
Zum Aktienkurs: In den vergangenen Wochen zeigte der Titel deutliche Schwankungen. Laut einem Bericht von Motley Fool Australia fiel die Aktie nach Veröffentlichung der Q4-2025-Zahlen von späten Januar-Hochs nahe 4,50 A$ um rund 27%. Die Marktkapitalisierung wird mit etwa 3 Mrd. A$ angegeben.
Der operative Auftrag für den neuen COO ist damit klar umrissen: Kapazitäten und Lieferkette so hochfahren, dass die angekündigte Produktionsausweitung bis Ende 2026 auch tatsächlich in kürzere Lieferzeiten und verlässliche Auslieferung mündet.
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