Graphite One Aktie: Kapitalerhöhung belastet
Graphite One sieht sich an der Börse mit deutlichem Gegenwind konfrontiert, nachdem das Unternehmen eine umfangreiche Kapitalmaßnahme angekündigt hat. Um die geplante Produktionsanlage für Anodenmaterial zu finanzieren, gibt der Rohstoffentwickler neue Anteile aus. Der festgesetzte Preis liegt jedoch unter dem aktuellen Marktniveau, was bei Anlegern Sorgen vor einer Verwässerung der bestehenden Positionen auslöst.
Konditionen der Finanzierung
Das Unternehmen strebt Bruttoerlöse von bis zu 30 Millionen Kanadischen Dollar (CAD) an. Dabei werden Einheiten zu einem Preis von je 1,75 CAD ausgegeben. Jede dieser Einheiten umfasst eine Stammaktie sowie einen Optionsschein (Warrant). Dieser Ausgabepreis repräsentiert einen Abschlag zum vorherigen Schlusskurs von 1,89 CAD, was den Verkaufsdruck unmittelbar erklärte.
Die inkludierten Warrants berechtigen die Inhaber, innerhalb eines Zeitraums von 36 Monaten weitere Aktien zu einem Preis von 2,25 CAD zu erwerben. BMO Capital Markets fungiert als führender Underwriter der Transaktion, die auch eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 15 Prozent zur Marktstabilisierung beinhaltet. Der Abschluss der Finanzierung ist, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen, für den kommenden Mittwoch, den 18. Februar 2026, terminiert.
Reaktion der Märkte
Die Börse reagierte prompt auf die Konditionen. Die Aktie verzeichnete bereits am Dienstag ein zweistelliges prozentuales Minus und fiel auf ein Intraday-Tief von 1,63 CAD. Dabei stieg das Handelsvolumen signifikant an und lag 42 Prozent über dem üblichen Durchschnitt. Der Abgabedruck hielt auch gestern an, als der Kurs weiter bis auf 1,54 CAD nachgab. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens reduzierte sich dadurch auf rund 290 Millionen CAD.
Technisch hat der Kursrutsch das Chartbild eingetrübt. Die Notierung fiel unter den 50-Tage-Durchschnitt, der aktuell bei 1,97 CAD verläuft. Unterstützung bietet noch der 200-Tage-Durchschnitt bei 1,40 CAD.
Verwendungszweck der Mittel
Graphite One plant, das frische Kapital gezielt für den Fortschritt seiner Anlage für aktives Anodenmaterial (AAM) einzusetzen. Die Mittel fließen primär in Ingenieurs- und Designarbeiten, Genehmigungsverfahren sowie die Anzahlung von Ausrüstung. Diese Investitionen sind ein wesentlicher Bestandteil der Strategie, eine vertikal integrierte Lieferkette für Graphit in Nordamerika aufzubauen, um den wachsenden Bedarf der Batterie- und Energiespeicherindustrie zu decken.
Für Anleger richtet sich der Fokus nun auf den 18. Februar. Ein reibungsloser Abschluss der Finanzierung würde zumindest die kapitalseitige Unsicherheit beseitigen und den Weg für die operative Umsetzung der geplanten Bauvorhaben ebnen.
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