Die DroneShield-Aktie ist am ersten Handelstag 2026 deutlich angesprungen. Das Papier legte heute um 8,12 % auf 3,33 A$ zu. Auslöser ist eine verzögert einsetzende Reaktion auf mehrere größere Aufträge aus dem Dezember, darunter ein neuer Vertrag über 8,2 Mio. US-Dollar mit einem westlichen Militärkunden und der Sprung auf einen Rekordwert bei bereits gebuchten Umsätzen für 2026.

Auftragswelle stützt Kurs

Zum Handelsschluss gehörte der Titel zu den stärksten Werten am ASX. Neue Unternehmensmeldungen gab es heute nicht. Die Kursbewegung steht klar im Zusammenhang mit dem am 30. Dezember 2025 gemeldeten 8,2-Millionen-Dollar-Vertrag, den der Markt aufgrund der Feiertage bislang kaum einpreisen konnte.

Wichtige Punkte im Überblick:

  • Neuster Auftrag: Lieferung tragbarer Anti-Drohnen-Systeme an einen westlichen Militär-Endkunden über einen Wiederverkäufer, Volumen 8,2 Mio. US-Dollar.
  • Umsatzbasis 2026: DroneShield startet in das Jahr mit rund 97,7 Mio. US-Dollar an fest gebuchten Umsätzen. Das erhöht die Visibilität für 2026 deutlich und reduziert das Risiko der Wachstumsplanung.
  • Dezember-Auftragsflut: Neben dem heutigen Kursschub wirken auch bereits gemeldete Abschlüsse nach: ein großer europäischer Militärvertrag über 49,6 Mio. US-Dollar vom 15. Dezember und ein Auftrag aus dem Asien-Pazifik-Raum über 6,2 Mio. US-Dollar vom 23. Dezember.

Die kumulierten Vertragsvolumina haben die Umsatzbasis für 2026 klar angehoben. Der 8,2-Millionen-Dollar-Vertrag soll vollständig im ersten Quartal 2026 bezahlt werden.

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Von Insiderdruck zur Erholung

Der Anstieg um rund 8 % markiert eine deutliche Stimmungsaufhellung nach einer schwierigen Phase Ende 2025. Im November war die Aktie nach Aktienverkäufen von CEO Oleg Vornik und weiteren Directors stark unter Druck geraten und deutlich unter das 52-Wochen-Hoch von 6,70 A$ zurückgefallen.

Operativ hat sich die Lage jedoch weiter verbessert. Die für 2026 bereits zugesagten 97,7 Mio. US-Dollar liegen über den gesamten Jahresumsätzen früherer Jahre und stützen das Bild eines sehr dynamischen Wachstums. Unterstützend wirkt das Branchenumfeld: Steigende geopolitische Spannungen treiben weltweit die Ausgaben für Counter-UAS-Technologien, in denen DroneShield eine starke Marktposition aufgebaut hat.

Ausblick und Analystenbewertung

Der Fokus richtet sich nun stärker auf Umsetzung und Kapazität. DroneShield baut seine Fertigung deutlich aus und strebt bis Ende 2026 eine jährliche Produktionskapazität von 2,4 Mrd. A$ an, um die wachsende Nachfrage bedienen zu können. Die entscheidende Frage ist, ob das Unternehmen den hohen Auftragsbestand zügig und ohne Engpässe in Umsatz verwandeln kann.

  • Nächste Termine: Im Mittelpunkt steht der Q1-2026-Cashflow-Bericht, der den Zahlungseingang aus den jüngsten europäischen und westlichen Militärverträgen bestätigen soll.
  • Analysten: Die Stimmung bleibt überwiegend positiv. Unter anderem Bell Potter hält an Kaufempfehlungen fest, mit Kurszielen zwischen 3,70 A$ und 4,70 A$. Zusätzliche Kurschancen sehen Analysten vor allem dann, wenn der Rekord-Auftragsbestand ohne Produktionsprobleme in realisierte Umsätze überführt wird.

Aus technischer Sicht ist der Sprung über die Marke von 3,30 A$ ein positives Signal. Gelingt die Bestätigung dieses Niveaus, wäre in den kommenden Wochen ein Test des Widerstandsbereichs um 3,50 A$ ein naheliegendes Szenario.

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