DroneShield Aktie: Starkes Vierteljahr!
DroneShield hat 2025 den Turnaround geschafft: Umsatz fast vervierfacht, erstmals profitabel, milliardenschwere Auftragspipeline. Trotzdem steht die Aktie unter Druck. Was steckt dahinter?
Die Antwort ist weniger dramatisch als sie klingt: Nach einem Kursanstieg von rund 22 Prozent innerhalb von 30 Tagen ist eine Konsolidierungsphase eine gängige Marktreaktion. Analysten sehen in der aktuellen Schwäche keine unternehmensspezifischen Warnsignale, sondern schlicht die Folge einer überdurchschnittlich starken Vorwärtsbewegung.
Zahlen, die sich sehen lassen können
Das Geschäftsjahr 2025 war für DroneShield ein Wendepunkt. Der Umsatz kletterte um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar. Der Gewinn stieg um 367 Prozent auf 3,5 Millionen AUD. Besonders aussagekräftig: Das bereinigte EBITDA drehte von einem Verlust im Vorjahr auf plus 36,5 Millionen AUD.
Gleichzeitig nennt das Management konkrete Risiken: eine Lagerbestandsabschreibung von 10,3 Millionen AUD, Komplexitäten in der Lieferkette sowie potenzielle Steuerverbindlichkeiten aus der Konzernstruktur.
Auftragspipeline wächst auf 2,3 Milliarden AUD
Der Auftragsbestand sendet klare Signale. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 liegen bereits fest gebuchte Aufträge im Wert von 104 Millionen AUD vor. Die Gesamtpipeline wuchs innerhalb eines einzigen Monats von 2,1 auf 2,3 Milliarden AUD. Europa führt mit 1,2 Milliarden AUD über 78 Projekte, gefolgt von der Asien-Pazifik-Region mit 481 Millionen AUD.
Darunter befinden sich 18 Einzelprojekte mit einem Wert von jeweils über 30 Millionen AUD. Das größte Einzelprojekt ist mit 750 Millionen AUD bewertet.
Treiber dieser Nachfrage ist das veränderte geopolitische Umfeld: Drohnenkriegsführung im Nahen Osten und steigende Verteidigungsbudgets in Europa haben den Bedarf an Counter-Drohnen-Technologie deutlich beschleunigt.
Kapazitäten sollen sich verfünffachen
Um das Wachstum zu untermauern, plant DroneShield eine massive Produktionsausweitung. Bis Ende 2026 soll die jährliche Fertigungskapazität von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden AUD steigen. Neue Produktionsstätten entstehen in Australien, den USA und Europa. Die Belegschaft soll von 250 auf über 450 Mitarbeiter wachsen. Allein in Sydney wurden 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzugefügt.
Ergänzt wird der Aufbau durch die Ernennung von Michael Powell zum Chief Operating Officer, der 25 Jahre Erfahrung in der Verteidigungs- und Luft- und Raumfahrtbranche mitbringt. Strategisch setzt das Unternehmen zudem verstärkt auf wiederkehrende SaaS-Einnahmen als Ergänzung zum Hardwaregeschäft.
Der entscheidende Test für DroneShield liegt nun in der Umsetzung. Mit einer vollen Pipeline und ambitionierten Kapazitätsplänen verlagert sich der Fokus von der Auftragsgewinnung auf die Lieferfähigkeit — und damit auf die Frage, ob die FY2026-Zahlen das Versprechen der Expansionspläne einlösen können.
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