DroneShield hat 2025 den Sprung vom Entwicklungsunternehmen zum profitablen Rüstungslieferanten vollzogen. Rekordeinnahmen, eine wachsende Auftragspipeline und neue Großverträge aus Europa zeichnen ein deutlich verändertes Bild – doch die Aktie steht nun vor einer entscheidenden technischen Hürde.

Rekordzahlen als Wendepunkt

Die Jahreszahlen für 2025, Ende Februar veröffentlicht, sprechen eine klare Sprache. Der Umsatz stieg von 57,5 Millionen auf 216,5 Millionen australische Dollar – ein Plus von 276 Prozent. Gleichzeitig drehte das Unternehmen erstmals in die Gewinnzone: Der Nettogewinn lag bei rund 3,5 Millionen AUD, der bereinigte Vorsteuergewinn bei etwa 33 Millionen AUD. Die Bruttomarge erreichte fast 65 Prozent.

Besonders bemerkenswert: DroneShield erzielte in drei aufeinanderfolgenden Quartalen einen positiven operativen Cashflow. Das Unternehmen finanziert sich damit zunehmend aus eigener Kraft.

Europäische Nachfrage treibt das Auftragsvolumen

Unmittelbar nach den Jahreszahlen folgten neue Vertragsabschlüsse. Ein europäischer Militärkunde bestellte Systeme im Wert von 49,6 Millionen AUD – der zweitgrößte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Hinzu kam ein Paket von 21,7 Millionen AUD über einen westlichen Militärreseller, das allein 122 Prozent des gesamten kumulierten Auftragsvolumens dieses Kanals aus den vergangenen sieben Jahren übersteigt.

Zusammen mit weiteren Abschlüssen in Westeuropa und dem asiatisch-pazifischen Raum hat DroneShield für das laufende Geschäftsjahr 2026 bereits über 100 Millionen AUD an gesicherten Aufträgen in den Büchern. Das schafft eine ungewöhnlich hohe Planungssicherheit für ein Unternehmen, dessen Auftragsfluss historisch unregelmäßig war.

Die Gesamtpipeline wuchs innerhalb eines Monats von 2,1 auf 2,3 Milliarden AUD. Europa führt mit 1,2 Milliarden AUD über 78 Projekte. Der größte Einzelauftrag in der Pipeline ist mit 750 Millionen AUD bewertet. Steigende Verteidigungsbudgets in Europa und der zunehmende Drohneneinsatz im Nahen Osten liefern den strukturellen Rückenwind.

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Produktion muss mit dem Wachstum Schritt halten

Um die Pipeline in Umsatz umzuwandeln, baut DroneShield seine Fertigungskapazitäten massiv aus. Die geplante Jahreskapazität soll bis Ende 2026 von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden AUD steigen – mit neuen Standorten in Australien, den USA und Europa. Allein in Sydney wurden 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzugefügt. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter.

Parallel dazu entwickelt das Unternehmen sein Geschäftsmodell weiter: Bestehende Verträge enthalten bereits SaaS-Komponenten, die wiederkehrende Einnahmen generieren sollen.

Technische Hürde bei 4,00 AUD

Die Aktie notiert aktuell rund 25 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn deutlich zugelegt. Der Kurs bewegt sich dabei in einem Bereich zwischen 4,00 und 4,10 AUD, der sich zuletzt wiederholt als Widerstand erwiesen hat.

Das zentrale Risiko für die weitere Kursentwicklung liegt nicht mehr im Auftragseingang, sondern in der Umsetzung: Verzögerungen in staatlichen Beschaffungsprozessen oder Probleme beim Produktionshochlauf könnten die Umwandlung der gebuchten Aufträge in tatsächlichen Cashflow bremsen. Ob der Kurs den Widerstandsbereich nachhaltig überwindet, wird maßgeblich davon abhängen, wie zügig DroneShield seine Fertigungskapazitäten skaliert und die Rekordpipeline in auslieferbare Aufträge verwandelt.

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