Die Aktie des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten DroneShield legte am Montag kräftig zu und schloss bei 3,15 AUD – ein Plus von 8,62 Prozent. Damit setzt sich eine Erholung fort, nachdem der Titel Ende Januar unter Druck geraten war. Bemerkenswert: Die jüngste Schwäche traf das Unternehmen ausgerechnet nach Rekordergebnissen für das Geschäftsjahr 2025.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Umsatz 2025: 216,5 Mio. AUD (+277%)
  • SaaS-Erlöse: 11,6 Mio. AUD (+312%)
  • Cash-Position (Januar 2026): 201,1 Mio. AUD
  • Pipeline aktuell: 2,09 Mrd. AUD

Auftragspipeline sorgt für Gegenwind

Trotz der beeindruckenden Wachstumszahlen hatte die Aktie seit Ende Januar rund 27 Prozent verloren. Der Grund: DroneShield reduzierte die Pipeline potenzieller Aufträge von 2,55 Milliarden auf 2,09 Milliarden AUD. Das Management erklärte den Schritt mit einer strategischen Bereinigung – Projekte mit geringer Erfolgswahrscheinlichkeit wurden aussortiert. Hinzu kamen Währungseffekte durch einen stärkeren australischen Dollar.

Das Auftragspolster für 2026 steht derzeit bei 95,6 Millionen AUD. Für Investoren bleibt offen, wie schnell das Unternehmen neue Großaufträge akquirieren kann.

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Produktion soll massiv hochgefahren werden

DroneShield setzt auf Skalierung. Bis Ende 2026 will das Unternehmen seine jährliche Produktionskapazität von derzeit etwa 500 Millionen auf 2,4 Milliarden AUD ausbauen. Die Cashreserven von über 200 Millionen AUD sollen den Kapazitätsausbau finanzieren.

Die Nachfrage nach Drohnenabwehrsystemen bleibt hoch. Regierungen im asiatisch-pazifischen Raum stocken ihre Verteidigungsbudgets auf, und geopolitische Spannungen treiben das Interesse an Sicherheitstechnologie. Ob DroneShield dieses Potenzial in Aufträge ummünzen kann, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.

Am Montag profitierte die Aktie auch von einem starken Gesamtmarkt – der ASX 200 gewann 1,85 Prozent auf 8.870 Punkte.

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