Disney holt Miley Cyrus zurück – und zwar mit großem Trara. Am 24. März 2026 läuft auf Disney+ eine Jubiläumssendung zu 20 Jahren "Hannah Montana", aufgezeichnet vor Live-Publikum und inklusive Interview mit dem einstigen Kinderstar. Die Ankündigung schlug ein wie eine Bombe: Binnen weniger Stunden sammelte der Instagram-Post über 1,8 Millionen Likes und Zehntausende Kommentare ein. Für Disney ein geschickter Schachzug, um die eigene Streaming-Plattform mit nostalgischem Content zu befeuern.

"Hannah Montana wird immer ein Teil von mir sein", ließ sich die heute 33-jährige Cyrus zitieren. Tatsächlich hatte die Serie, für die sie 2005 im Alter von 13 Jahren vorsang, dem Unterhaltungsriesen Rekordquoten beschert. Allein ein Soundtrack verkaufte sich mehr als drei Millionen Mal – ein finanzieller Volltreffer für Disney in den Nullerjahren.

Insider-Käufe als Vertrauenssignal

Parallel dazu machte Directors-Aktivistin Amy Chang Schlagzeilen: Die Board-Direktorin kaufte am 12. Februar 2026 insgesamt 916 Disney-Aktien zum Preis von 107,85 Dollar pro Stück – Gesamtwert rund 98.790 Dollar. Nach dieser Transaktion hält Chang nun direkt 14.720 Aktien und indirekt weitere 120 Stück über einen Trust. Solche Insider-Käufe werden an der Börse oft als Vertrauensbeweis interpretiert: Wer aus dem Management eigenes Geld investiert, glaubt offenbar an die Zukunft des Konzerns.

Im vorbörslichen NYSE-Handel zeigte sich die Disney-Aktie zeitweise unverändert bei 105,44 Dollar – ein eher verhaltenes Signal angesichts der medialen Aufmerksamkeit durch die Cyrus-Ankündigung. Die Märkte scheinen abzuwarten, ob sich Nostalgie-Events wie die "Hannah Montana"-Sondersendung tatsächlich in messbaren Abonnentenzahlen für Disney+ niederschlagen. Immerhin kämpft der Streaming-Dienst weiterhin gegen Konkurrenten wie Netflix und Amazon Prime um Marktanteile.

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Zwischen Unterhaltungsimperium und Führungswechsel

Disney befindet sich derzeit in einer Übergangsphase: Dana Walden übernimmt ab dem 18. März 2026 den Posten als President und Chief Creative Officer, während Josh D'Amaro Robert A. Iger als CEO nachfolgen soll. Solche Führungswechsel bedeuten für Anleger oft eine Phase der Unsicherheit – gleichzeitig könnte frisches Management neue Impulse setzen.

Die Miley-Cyrus-Show wird zeigen, ob Disney seine goldenen Archive clever monetarisieren kann. Für die Aktie bleibt vorerst die Frage offen, wann konkrete Wachstumsimpulse aus dem Streaming-Segment folgen.

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