Diginex Aktie: Neustart mit Plan A
Der Londoner ESG-Spezialist Diginex hat seine Führung neu besetzt. Seit dem 28. Januar steht Lubomila Jordanova an der Spitze des Unternehmens – die Gründerin der im Januar übernommenen Plan A ersetzt Mark Blick, der das Unternehmen durch den Nasdaq-Börsengang geführt hatte.
Der Wechsel markiert den vorläufigen Abschluss einer intensiven Akquisitionsphase. Innerhalb von nur drei Wochen wickelte Diginex drei strategische Übernahmen ab und formte damit eine neue Plattform für Nachhaltigkeitsregulierung.
Drei Deals in drei Wochen
Die Übernahmeserie startete am 8. Januar mit The Remedy Project, einem Hongkonger Spezialisten für Menschenrechts-Due-Diligence. Diginex zahlte mit einer Million eigener Aktien, weitere Earn-Out-Zahlungen von bis zu einer Million Aktien können über drei Jahre folgen.
Sechs Tage später folgte der Abschluss der Plan-A-Akquisition – die größte Transaktion in der Unternehmensgeschichte. Die Berliner erhielten 3 Millionen Euro in bar sowie 6,7 Millionen Diginex-Aktien im Wert von rund 52 Millionen Euro. Mit dem Deal kamen Visa und die Deutsche Bank als neue Aktionäre hinzu.
Den vorläufigen Schlusspunkt setzte am 23. Januar ein Joint Venture für Brasilien. In Mato Grosso, einer der weltweit bedeutendsten Agrarregionen, will Diginex künftig ESG- und Dekarbonisierungsinfrastruktur aufbauen.
Wachstum auf Kosten der Profitabilität
Die Halbjahresbilanz bis Ende September 2025 zeigt die Auswirkungen der Expansionsstrategie. Der Umsatz kletterte um 293 Prozent auf 2,0 Millionen US-Dollar. Der operative Verlust weitete sich allerdings von 4,2 Millionen auf 6,0 Millionen US-Dollar aus.
Positiv entwickelte sich der Nettovermögenswert: Er verdoppelte sich binnen sechs Monaten auf 10,9 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen operiert weiterhin schuldenfrei.
Kombinierte Plattform mit prominenten Kunden
Die neue CEO Jordanova hatte Plan A zu einem Carbon-Accounting-Anbieter mit über 1.500 Kunden aufgebaut. Nach der Integration verfügt Diginex über eine Plattform, die ESG-Reporting über 19 Frameworks, KI-gestütztes Carbon Accounting und Dekarbonisierungsstrategien vereint.
Zu den Kunden der kombinierten Einheit zählen HSBC, Coca-Cola, BMW und Chloé. Der Fokus liegt auf Unternehmen, die EU-Nachhaltigkeitsregulierung umsetzen müssen.
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