Bitcoin: Unter 67.000 Dollar!
Der Bitcoin setzt seine Talfahrt ungebremst fort. Am Donnerstag rutschte die Kryptowährung zeitweise unter die psychologisch wichtige Marke von 67.000 Dollar – ein Niveau, das zuletzt Anfang 2024 unterschritten wurde. Bis zum Nachmittag erholte sich der Kurs zwar leicht auf 67.900 Dollar, doch die Verluste bleiben beträchtlich. Der gesamte Kryptomarkt folgt dem Bitcoin in die Tiefe, und die Portfolios vieler Anleger weisen mittlerweile deutliche Verluste auf.
Unsicherheit an den Finanzmärkten
Der extreme Druck auf Bitcoin kommt nicht aus dem Nichts. An den Finanzmärkten herrscht derzeit große Verunsicherung, die sich in mehreren Anlageklassen bemerkbar macht. Auch Gold und Silber gaben am Donnerstag deutlich nach – traditionell sichere Häfen, die normalerweise in turbulenten Zeiten Zufluss verzeichnen. Gleichzeitig legten die Kurse von US-Staatsanleihen merklich zu, was auf eine Flucht in risikoarme Papiere hindeutet.
Belastend wirkten zudem schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg deutlich stärker als erwartet. Diese Kennzahl gilt als wichtiger Frühindikator für die allgemeine Arbeitsmarktentwicklung in den USA. Der monatliche Arbeitsmarktbericht, der ursprünglich am Freitag veröffentlicht werden sollte, wurde wegen der vorübergehenden Schließung von Bundesbehörden auf kommenden Mittwoch verschoben.
Anleihen profitieren vom Ausverkauf
Während Bitcoin und andere risikobehaftete Assets unter Druck stehen, suchen Investoren Zuflucht in Staatsanleihen. Der Terminkontrakt für zehnjährige US-Papiere stieg um 0,41 Prozent auf 112,05 Punkte, die Rendite der zehnjährigen Anleihen betrug 4,21 Prozent. Auch deutsche Bundesanleihen profitierten von der Unsicherheit: Der Euro-Bund-Future legte um 0,21 Prozent auf 128,21 Punkte zu, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 2,83 Prozent.
Die Europäische Zentralbank ließ unterdessen ihre Leitzinsen wie erwartet unverändert. Der Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent. Seit nunmehr fünf Sitzungen in Folge hat der EZB-Rat keine Änderungen vorgenommen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte auch keine baldige Zinsveränderung in Aussicht und verwies auf die große Unsicherheit im Marktumfeld.
Die Frage für Bitcoin-Anleger bleibt: Handelt es sich um eine vorübergehende Konsolidierung oder den Beginn eines längeren Abwärtstrends? Die kommenden Tage dürften zeigen, ob die Marke von 67.000 Dollar als Unterstützung hält oder ob weitere Verluste drohen.
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