Solana zieht zunehmend institutionelles Kapital an. Seit dem Start des ersten US-Spot-ETFs Ende 2025 hat sich das Ökosystem rund um die Hochleistungs-Blockchain deutlich professionalisiert. Nun folgen weitere Schritte: Corporate-Treasury-Strategien und europäische Zugangswege für Privatanleger.

Bitwise-ETF mit über 5,6 Millionen SOL

Der Bitwise Solana Staking ETF (BSOL), der seit Oktober 2025 an der NYSE Arca gehandelt wird, hält nach Angaben von Bitwise mittlerweile über 5,6 Millionen SOL-Token. Das entspricht einer 100-prozentigen direkten Exposition in Solana. Die Verwaltungsgebühr liegt bei 0,20 Prozent.

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Besonderheit: Der Fonds setzt sämtliche SOL-Bestände über Bitwise Onchain Solutions ein, unterstützt durch den Staking-Anbieter Helius. Dieser verwaltet über 13 Millionen gestakte SOL. Die Netto-Staking-Rendite lag Ende Januar 2026 bei 6,76 Prozent.

Sharps Technology kooperiert mit BitGo

Am 5. Februar 2026 gab Sharps Technology (NASDAQ: STSS) eine strategische Partnerschaft mit BitGo bekannt. Ziel ist die Institutionalisierung der eigenen Solana-Treasury-Strategie. BitGo, das kürzlich an der NYSE unter dem Ticker BTGO debütierte, stellt dafür qualifizierte Verwahrungsdienste, einen Solana-Staking-Validator und OTC-Handelsdienste bereit.

Die Zusammenarbeit zeigt, wie klassische Finanzinfrastruktur und Krypto-Adoption verschmelzen. Für Solana ist es ein weiteres Signal, dass sich institutionelle Akteure ernsthaft mit dem Netzwerk beschäftigen.

Marktumfeld und neue Zugangswege

Standard Chartered-Analyst Geoffrey Kendrick passte Anfang Februar 2026 seine SOL-Prognose an und verwies auf Wachstumspotenzial bei Stablecoin-Mikrozahlungen jenseits der memecoin-getriebenen Aktivität.

Parallel dazu können deutsche Anleger seit Anfang Februar Bitcoin, Ethereum und Solana-Produkte direkt über ING-Konten kaufen – mit derselben steuerlichen Behandlung wie direkt gehaltene Kryptowährungen. Auch WisdomTree erweiterte Ende Januar den Zugang zu tokenisierten Fonds auf Solana.

Sicherheitsvorfälle belasten Ökosystem

Nicht alles läuft reibungslos: Ende Januar 2026 erlitt die DeFi-Plattform Step Finance einen 27-Millionen-Dollar-Hack. Der Governance-Token der Plattform brach daraufhin um über 80 Prozent ein.

Die technische Architektur von Solana bleibt jedoch ein Differenzierungsmerkmal. Transaktionen werden in rund 400 Millisekunden verarbeitet, die durchschnittlichen Gebühren liegen bei etwa 0,001 Dollar. Geplante Protokoll-Upgrades wie Alpenglow und Firedancer sollen Transaktionsgeschwindigkeit und Durchsatz weiter verbessern.

Die Expansion regulierter Anlageprodukte und institutioneller Infrastruktur zeigt eine klare Reifung des Solana-Ökosystems. Entscheidend wird sein, ob die institutionelle Nachfrage weiter anzieht und ob die angekündigten technischen Verbesserungen planmäßig umgesetzt werden.

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