Der Online-Handel brummt – und DHL spürt das deutlich. Rund um Ostern erwartet der Logistikkonzern eine Zustellmenge, die alle bisherigen Ferienwerte in den Schatten stellt.

10,5 Millionen Pakete an einem Tag

Für den Dienstag nach dem Osterwochenende rechnet DHL mit bis zu 10,5 Millionen zugestellten Paketen allein in Deutschland. Zum Vergleich: Der bisherige Osterrekord aus dem Jahr 2025 lag bei rund neun Millionen – die neue Marke übertrifft ihn damit um fast 17 Prozent. Im normalen Tagesbetrieb bewegt der Konzern hierzulande rund 7,5 Millionen Sendungen, in der aktuellen Osterwoche sind es bereits neun Millionen täglich.

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Der Anstieg speist sich aus mehreren Quellen: Ostergeschenke unter Freunden und Familien, der saisonale Aufschwung durch Gartenprodukte wie Outdoor-Möbel oder Balkon-Solaranlagen – und vor allem der anhaltende Boom im E-Commerce. Die Kapazitäten wurden entsprechend hochgefahren: mehr Personal in den Betriebsstätten, zusätzliche Sortierkapazitäten und gesicherte Transportkapazitäten.

Starke Zahlen, schwacher Kurs

Die operativen Meldungen klingen stark – doch an der Börse sieht das Bild derzeit anders aus. Die Aktie kämpft weiterhin darum, sich oberhalb der 45-Euro-Marke zu stabilisieren, und notiert im XETRA-Handel knapp darüber. Zuletzt hatte ein Rücksetzer unter dieses Kursniveau den Erholungsversuch der vergangenen Wochen zunichte gemacht.

Das Oster-Hoch von 10,5 Millionen Paketen klingt beeindruckend – bleibt aber weit hinter den Weihnachtswerten zurück. Im vergangenen Jahr lag der Spitzenwert in der Weihnachtszeit bei rund 13 Millionen Paketen an einem Tag. Ob die starken Betriebszahlen den Kurs mittelfristig stützen, dürfte sich erst zeigen, wenn konkrete Quartalsdaten auf dem Tisch liegen.

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