Nachhaltiger Treibstoff, ein neues Logistikzentrum in Sydney und ein Handelsabkommen mit JD.com — DHL hat innerhalb weniger Wochen gleich drei strategische Weichen gestellt. Die Stoßrichtung ist klar: Der Konzern baut seine Position als Logistikpartner für den globalen Handel systematisch aus.

SAF-Abkommen und Sydney-Hub: Nachhaltigkeit als Konzernstrategie

Den Auftakt machte am 18. März ein Kooperationsvertrag mit der Malaysia Aviation Group über den Einsatz von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF). Über ein sogenanntes „Book and Claim"-System lassen sich Emissionsminderungen flexibel verbuchen und Kunden gutschreiben — unabhängig davon, ob ihre Fracht physisch auf einem SAF-betankten Flug transportiert wird. Für 2026 peilt DHL damit eine Einsparung von rund 300 Tonnen Kohlenstoffemissionen im Lebenszyklus an.

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Ebenfalls am 18. März eröffnete DHL Supply Chain ein neues Logistikzentrum in Erskine Park bei Sydney. Die 21.078 Quadratmeter große Anlage ist auf die Sektoren Technologie und Automotive ausgerichtet und dient als Referenzprojekt für die konzerneigene „Green Logistics"-Strategie. Photovoltaik auf dem Dach, Regenwassernutzung, LED-Steuerung und Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind integriert — alles mit Blick auf das Ziel, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Neuer Korridor zwischen Deutschland und China

Bereits Ende Februar unterzeichnete DHL ein Memorandum of Understanding mit JD.com. Die Partnerschaft soll deutschen Marken den Markteintritt in China erleichtern: Ein direkter B2C-Korridor von Deutschland nach China soll unter Nutzung vorteilhafter Zoll- und Mehrwertsteuerregelungen entstehen.

Alle drei Maßnahmen fügen sich in die „Strategie 2030" ein, mit der DHL digitale Skalierung und grüne Infrastruktur verknüpft. Ob das Asien-Engagement über das MoU mit JD.com hinaus konkrete Volumenziele trägt, wird sich zeigen, wenn erste operative Zahlen aus dem neuen Korridor vorliegen.

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