Deutsche Telekom Aktie: Zwangsabschaltung droht
Die Bundesnetzagentur greift durch und will die Deutsche Telekom zum schnelleren Glasfaserausbau zwingen. Ein neues Konzeptpapier der Regulierungsbehörde sieht eine lokale Abschaltpflicht für das veraltete DSL-Netz vor. Der Magenta-Konzern fürchtet massive Kundenabwanderung zur Konkurrenz.
Die Botschaft aus Bonn ist eindeutig: Das langsame Internet über Telefonleitungen soll endlich Geschichte werden. Doch während die Politik flächendeckendes Gigabit-Internet fordert, bleibt der Marktanteil von DSL und VDSL hartnäckig hoch. Die Bundesnetzagentur setzt nun auf drastische Maßnahmen.
Regulierer macht Ernst
Das vorgelegte Konzept zielt darauf ab, den Umstieg auf Glasfaser zu beschleunigen. Durch eine erzwungene Stilllegung einzelner DSL-Bereiche soll der Bonner Konzern faktisch gezwungen werden, schneller in moderne Infrastruktur zu investieren. Die Telekom sieht darin ein erhebliches Geschäftsrisiko: Kunden könnten die Zwangsabschaltung nutzen, um gleich den Anbieter zu wechseln.
Aktienrückkauf läuft planmäßig
Unabhängig vom Regulierungsdruck setzt das Unternehmen sein laufendes Aktienrückkaufprogramm fort. In der zweiten Januarwoche 2026 kaufte die Telekom 1.508.650 eigene Aktien über die Frankfurter Börse zurück. Der gewichtete Durchschnittskurs lag bei 28,03 Euro, das Gesamtvolumen betrug rund 42,3 Millionen Euro.
Seit Programmstart am 5. Januar 2026 hat der DAX-Konzern damit insgesamt 3.036.911 eigene Aktien erworben. Die Transaktionen erfolgten ausschließlich über den elektronischen Handel auf Xetra durch eine beauftragte Bank.
Bleibt die Frage: Wird die drohende DSL-Zwangsabschaltung die Wachstumsstrategie des Unternehmens belasten oder am Ende den Glasfaserausbau tatsächlich beschleunigen?
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