Bei der Deutschen Telekom richtet sich der Blick wieder stärker über den Atlantik. Denn die Stimmung rund um den Titel hängt derzeit vor allem daran, was bei der US-Tochter T-Mobile US passiert – und wie der US-Telekomsektor kurz vor der Berichtssaison tickt. Gleichzeitig konkretisiert der Konzern seine Ausbaupläne in Deutschland und setzt damit ein operatives Gegengewicht zum Börsenrauschen.

US-Impulse vor Zahlen: T-Mobile US im Zentrum

In den USA sorgen zuletzt Bewegungen bei Wettbewerbern für Gesprächsstoff, darunter strategische Kapitalmaßnahmen von Verizon. Solche Impulse können die gesamte Branche drehen – und damit auch die Wahrnehmung von T-Mobile US als wichtigstem Wachstumstreiber im Konzernverbund.

Entscheidend wird deshalb, was T-Mobile US in der ersten Februarhälfte mit den offiziellen Jahreszahlen liefert. Können die Zahlen die Erwartungen stützen, dürfte das auch auf den deutschen Mutterkonzern ausstrahlen.

Wichtige Fakten zur Aktie (zuletzt Freitag):
- Schlusskurs: 28,17 Euro (+2,55%)
- 12 Monate: -12,68% (Aktie weiterhin spürbar unter dem Vorjahresniveau)
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -21,27% (Hoch: 35,78 Euro)
- Abstand zum 52-Wochen-Tief: +7,07% (Tief: 26,31 Euro)

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Glasfaser-Plan 2026: 2,5 Millionen neue Anschlüsse

Abseits der kurzfristigen Marktimpulse hat der Konzern auf dem „Netzetag 2026“ seine operativen Ziele für das laufende Jahr präzisiert. Im Fokus: der Glasfaserausbau. Für 2026 plant das Management, rund 2,5 Millionen weitere Haushalte und Unternehmen mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen.

Das ist eingebettet in eine langfristige Strategie bis 2030, für die Gesamtinvestitionen im zweistelligen Milliardenbereich vorgesehen sind. Zum Monatsstart wurden zudem neue Erschließungsmaßnahmen in Berliner Bezirken gemeldet. Für Anleger ist das vor allem ein Signal: Der Konzern treibt Infrastruktur voran, die sich monetarisieren lässt – auch wenn das Sentiment kurzfristig von den USA getrieben wird.

Diese Termine setzen den Takt

In den kommenden Wochen dominieren Ergebnisse und Ausblicke die Agenda. Erst kommen die Zahlen der US-Tochter, dann zieht der Konzern nach.

  • Mitte Februar: Erwartete Jahreszahlen von T-Mobile US
  • 26. Februar 2026: Geschäftszahlen Q4/FY 2025 der Deutschen Telekom
  • 01. April 2026: Ordentliche Hauptversammlung

Konkreter Dreh- und Angelpunkt für die nächste Kursphase ist damit der Berichtsblock: Mitte Februar liefert T-Mobile US die Vorlage, und am 26. Februar folgt die Deutsche Telekom mit Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 – inklusive der Einordnung, wie Cashflow-Entwicklung und Dividendenpolitik mit den hohen Netzinvestitionen zusammenpassen.

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