T-Systems übernimmt die technische Infrastruktur für SOOFI – Europas ambitioniertestes Sprachmodell-Projekt. Der Auftrag der Leibniz Universität Hannover hat ein Volumen im zweistelligen Millionenbereich und markiert einen konkreten Schritt in der KI-Strategie der Deutschen Telekom.

Ein 100-Milliarden-Parameter-Modell auf deutschem Boden

Das Ziel von SOOFI ist klar umrissen: ein souveränes Large Language Model mit rund 100 Milliarden Parametern – vollständig in Europa trainiert und betrieben. Es soll Teuken7B, das aktuelle Modell mit sieben Milliarden Parametern, ablösen. Hinter dem Konsortium stehen sechs deutsche Forschungseinrichtungen, darunter Fraunhofer IAIS, das DFKI und die TU Darmstadt, sowie zwei Start-ups. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben mit rund 20 Millionen Euro.

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Die Rechenkapazitäten liefert die Industrial AI Cloud von T-Systems in München: über 10.000 GPUs, 0,5 ExaFLOPS Rechenleistung und rund 20 Petabyte Speicher. Ab März 2026 arbeitet ein exklusiver Verbund aus rund 130 NVIDIA DGX B200 Systemen für das SOOFI-Training – auf deutschem Boden, DSGVO-konform und mit regulierten Datenzugriffspfaden.

KI-Strategie mit mehreren Standbeinen

SOOFI ist nicht das einzige laufende KI-Projekt. Auf dem Mobile World Congress 2026 stellte die Telekom den Magenta AI Call Assistant vor – entwickelt mit ElevenLabs, integriert direkt in laufende Telefonate, ohne zusätzliche Hardware. Für den Netzbetrieb setzt der Konzern auf MINDR, ein Multi-Agenten-System auf Basis der Google-Gemini-Modelle, das Störungen eigenständig erkennt und korrigiert, bevor sie beim Kunden ankommen.

Das operative Fundament ist solide: Für 2025 meldete der Konzern einen Umsatz von 119,1 Milliarden Euro, ein organisches Wachstum von 4,2 Prozent. Die Dividende soll auf 1,00 Euro je Aktie steigen – ein Plus von elf Prozent. Die Gewinnprognose für 2026 von rund 47,4 Milliarden Euro bereinigtem Kerngewinn übertraf die Analystenerwartungen von 46,4 Milliarden Euro leicht; lediglich beim Free Cashflow blieb die Guidance mit 19,8 Milliarden Euro etwas hinter einzelnen Schätzungen zurück.

Die Aktie notiert mit einem Jahresplus von rund 15 Prozent komfortabel über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Den nächsten Gradmesser liefern die Q1-Zahlen am 13. Mai 2026 – dann lässt sich erstmals ablesen, ob die KI-Infrastrukturstrategie auch in den Konzernzahlen Spuren hinterlässt.

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