Deutsche Telekom schließt eine Kooperation ab, die den Mobilfunk in Europa grundlegend verändern könnte. Die Partnerschaft mit Elon Musks Starlink bringt satellitengestütztes Mobilfunknetz in zehn Länder – ohne zusätzliche Hardware am Smartphone. Parallel überzeugt der Bonner Konzern mit starken Zahlen und steigert die Dividende um elf Prozent.

Starlink macht Funklöcher überflüssig

Anfang März 2026 kündigte die Telekom auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Zusammenarbeit mit SpaceX an. Ab Anfang 2028 können Nutzer mit kompatiblen Smartphones automatisch ins Satellitennetz wechseln, sobald das terrestrische Signal abbricht. Daten, Telefonie, Video und SMS funktionieren dann über die zweite Starlink-Satelliten-Generation – ganz ohne Zusatzgeräte.

Die Technologie erreicht über 140 Millionen Kunden in zehn europäischen Märkten. Besonders in Regionen mit schwieriger Topografie oder strengen Naturschutzauflagen, wo der klassische Netzausbau an Grenzen stößt, soll der Service Lücken schließen. Abdu Mudesir, Vorstand für Produkt und Technologie, arbeitet bereits mit Apple und Samsung an der Geräte-Unterstützung. Die Telekom profitiert dabei von Erfahrungen ihrer US-Tochter T-Mobile, die in den Vereinigten Staaten bereits eine bestehende Starlink-Partnerschaft betreibt.

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Solide Bilanz für 2025

Der Konzernumsatz kletterte im vergangenen Jahr auf 119,1 Milliarden Euro – ein organisches Plus von 4,2 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis erreichte 44,2 Milliarden Euro und übertraf damit die eigene Prognose. Haupttreiber bleibt T-Mobile US: Die Tochter, an der die Telekom mittlerweile 52,8 Prozent hält, steigerte den Service-Umsatz um 7,8 Prozent.

Im Heimatmarkt Deutschland zeigt sich ein gemischtes Bild. Zwar sank der Gesamtumsatz leicht um 0,4 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro, doch die Service-Erlöse legten organisch um 1,1 Prozent zu. Beim Glasfaserausbau meldete der Konzern einen Rekord: 2,5 Millionen neue Anschlüsse in einem Jahr. Insgesamt sind nun 12,6 Millionen Haushalte erreichbar – auf dem Weg zum Ziel von mindestens 25 Millionen bis 2030.

Kapitalrückfluss für Anleger

Der Vorstand schlägt eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor. Die Ausschüttung erfolgt aus dem steuerlichen Einlagekonto, sodass für inländische Anleger in der Regel keine Kapitalertragsteuer anfällt. Zahltag ist voraussichtlich der 8. April. Zusätzlich plant die Telekom 2026 Aktienrückkäufe von bis zu zwei Milliarden Euro. Allein in der letzten Februarwoche wurden über 1,1 Millionen Aktien erworben.

Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes operatives Ergebnis von rund 47,4 Milliarden Euro an – ein Zuwachs von etwa sieben Prozent. Der Free Cash Flow soll auf 19,8 Milliarden Euro steigen, das Ergebnis je Aktie auf währungsbereinigt circa 2,20 Euro. Die Hauptversammlung findet am 1. April statt, die Quartalszahlen folgen am 13. Mai 2026.

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