Die Deutsche Telekom pumpt Milliarden in den eigenen Aktienkurs, doch die erhoffte Wirkung bleibt bislang aus. Trotz des massiven Rückkaufprogramms kommt das Papier charttechnisch nicht vom Fleck und kämpft mit wichtigen Widerständen. Anleger fragen sich: Ist der Verkaufsdruck am Markt mittlerweile so groß, dass selbst diese künstliche Stützung verpufft?

  • Rückkaufprogramm: Bis zu 2 Milliarden Euro sollen bis Ende 2026 in eigene Aktien fließen.
  • Kursreaktion: Trotz laufender Käufe notiert die Aktie im Minus auf Jahressicht (-0,11 %).
  • Charttechnik: Der Kurs klebt in einer engen Seitwärtsspanne fest.

Zähes Ringen um 28 Euro

Charttechnisch steckt der Titel in einer zähen Seitwärtsbewegung fest. Die Handelsspanne zwischen 26 und 28 Euro bestimmt das Bild. Zwar notiert die Aktie mit einem Schlusskurs von 27,79 Euro am Donnerstag hauchdünn über dem 50-Tage-Durchschnitt (27,70 Euro), doch für einen nachhaltigen Ausbruch fehlt jegliche Dynamik. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 35,78 Euro beträgt mittlerweile über 22 Prozent, was die langfristige Schwäche des Papiers unterstreicht.

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Milliarden-Einsatz ohne Effekt

Dabei mangelt es nicht an Versuchen, den Kurs zu treiben. Das Management startete Anfang Januar ein Rückkaufprogramm mit einem Gesamtvolumen von bis zu 2 Milliarden Euro. Allein die erste Tranche sieht Käufe im Wert von 550 Millionen Euro bis zum 26. März 2026 vor. Ziel ist es, die eingezogenen Aktien größtenteils zu vernichten und so den Gewinn je Aktie für die verbleibenden Aktionäre rechnerisch zu steigern.

Doch die Realität am Markt sieht anders aus. Trotz täglicher Käufe durch das Unternehmen – eine Zwischenmeldung vom 12. Januar bestätigte den Erwerb von über 1,5 Millionen Aktien – bleibt die Rally aus. Offenbar nutzen Marktteilnehmer die durch das Programm bereitgestellte Liquidität, um ihre Positionen abzubauen. Das künstliche Nachfragevolumen wird durch den vorherrschenden Verkaufsdruck nahezu vollständig neutralisiert.

Solange der Widerstand bei 28 Euro nicht signifikant und nachhaltig überwunden wird, fungieren die Rückkäufe lediglich als Puffer gegen einen tieferen Absturz. Sollte der Verkaufsdruck anhalten, rückt statt einer Erholung schnell das 52-Wochen-Tief bei 26,45 Euro wieder in den Fokus.

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