Barrick Mining Aktie: Aufspaltung geplant!
Barrick Mining baut den Konzern radikal um und plant den Börsengang seines Nordamerika-Geschäfts. Begleitet wird dieser strategische Schachzug von den besten Quartalszahlen der Unternehmensgeschichte und einer massiven Anhebung der Ausschüttungen. Anleger müssen jedoch einen genauen Blick auf die steigenden Kostenprognosen werfen, die das Bild etwas trüben.
IPO für Nordamerika-Sparte
Der Goldriese bereitet die Ausgliederung seiner erstklassigen nordamerikanischen Vermögenswerte in eine neue eigenständige Gesellschaft vor. Zu diesem Portfolio, das intern als "NewCo" bezeichnet wird, gehören die Anteile an den Nevada Gold Mines, Pueblo Viejo sowie das vollständig im Besitz befindliche Fourmile-Projekt in Nevada.
Ziel ist ein Börsengang (IPO) bis Ende 2026. Barrick plant dabei, eine Minderheitsbeteiligung von 10 bis 15 Prozent zu veräußern, die Kontrolle über das neue Unternehmen jedoch zu behalten. Strategisch zielt dieser Schritt darauf ab, die risikoarmen, etablierten nordamerikanischen Operationen vom geografisch diversifizierten und risikoreicheren globalen Portfolio zu trennen. Analysten sehen darin eine Möglichkeit, den Unternehmenswert für Aktionäre durch eine klarere Risikostruktur zu steigern.
Rekordzahlen und Dividenden-Regen
Die Ankündigung der Aufspaltung wird fundamental durch ein extrem starkes viertes Quartal 2025 untermauert. Der bereinigte Gewinn pro Aktie sprang auf 1,04 US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzungen von 0,90 US-Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte auf 6,00 Milliarden US-Dollar, während der freie Cashflow im Vergleich zum Vorquartal um 9 Prozent auf 1,62 Milliarden US-Dollar anstieg.
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Aktionäre profitieren unmittelbar von dieser Entwicklung. Das Board genehmigte eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie, was einer Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem dritten Quartal entspricht. Zudem führt Barrick eine neue Dividendenpolitik ein, die eine Ausschüttung von 50 Prozent des zurechenbaren freien Cashflows vorsieht. Im Gesamtjahr 2025 flossen inklusive Aktienrückkäufen bereits rekordverdächtige 2,39 Milliarden US-Dollar an die Anteilseigner zurück.
Kosten und Risiken im Blick
Trotz der Rekordbilanz gibt der Ausblick auf 2026 Anlass zur Vorsicht. Die Prognose für die Gesamtförderkosten (AISC) liegt zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar je Unze – basierend auf einem angenommenen Goldpreis von 4.500 US-Dollar. Marktbeobachter, wie Martin Pradier von Veritas Research, werten diesen enormen Kostenanstieg als belastenden Faktor für die Marge.
Zusätzlich sorgt das geopolitische Umfeld für Unsicherheit. Barrick hat eine umfassende Überprüfung des 7,7 Milliarden US-Dollar schweren Reko-Diq-Projekts in Pakistan eingeleitet. Grund hierfür sind jüngste Sicherheitsvorfälle in der Region Belutschistan, die das Kupfer-Gold-Vorhaben gefährden könnten.
Unter der Führung des nun fest bestellten CEO Mark Hill steht Barrick Mining vor einem Transformationsjahr. Die geplante Aufspaltung ordnet das Risikoprofil neu, während die operative Exzellenz angesichts steigender Kosten und geopolitischer Herausforderungen im laufenden Geschäftsjahr 2026 auf dem Prüfstand stehen wird.
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