Die Deutsche Telekom bewegt sich in ruhigem Fahrwasser. Während die US-Investmentbank JPMorgan ihr Rating bestätigt, baut der Konzern sein Geschäft mit Cybersicherheit aus. Doch hinter der vermeintlichen Routine verbirgt sich eine bemerkenswerte Entwicklung: Die Telekom setzt auf Preismacht statt Rabattschlacht – und grenzt sich damit klar vom Wettbewerb ab.

Die wichtigsten Fakten:

  • JPMorgan bestätigt "Overweight" mit Kursziel 39 Euro
  • Aktueller Kurs bei 26,50 Euro – theoretisches Potenzial von 47%
  • Partnerschaft mit Akamai im Bereich Cybersicherheit erweitert
  • "Netzetag" am 22. Januar könnte neue Impulse liefern

Preisdisziplin als Differenzierungsmerkmal

JPMorgan-Analyst Akhil Dattani hebt einen entscheidenden Punkt hervor: Anders als Wettbewerber 1&1, der mit aggressiven Preissenkungen Marktanteile jagt, hält die Telekom ihre Mobilfunkpreise stabil oder hebt sie sogar an. Diese Strategie zielt auf Margenstabilität statt auf kurzfristige Marktanteilsgewinne.

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Das bestätigte Kursziel von 39 Euro ist allerdings keine neue Euphorie. Bereits Ende November 2025 hatte die Bank ihr Ziel von 43,50 Euro gesenkt und die Aktie von ihrer "Analyst Focus List" gestrichen. Die aktuelle Bestätigung signalisiert: Die gedämpfteren Erwartungen bleiben, aber die grundsätzliche Unterbewertung sieht JPMorgan weiterhin.

Cyber-Offensive mit strategischem Partner

Abseits der Analystenbewertungen meldet die Telekom konkrete operative Fortschritte. Die Sicherheitssparte weitet ihre Partnerschaft mit dem US-Technologieunternehmen Akamai aus. Im Fokus stehen kritische Infrastrukturen und Finanzinstitute – Bereiche, in denen Cyberangriffe besonders kostspielig werden können.

Die Lösungen basieren auf "Zero Trust"-Modellen und Akamais "Guardicore Segmentation"-Technologie. Bereits im Einsatz bei einer deutschen Landesbank, zeigt sich hier die praktische Relevanz. Für die Telekom bedeutet das: weniger Abhängigkeit vom reinen Netzgeschäft, mehr hochmargige Service-Umsätze.

Blick nach vorn

Am 22. Januar folgt der "Netzetag" in Berlin. Das Management wird Details zum Glasfaserausbau und zur 5G-Abdeckung präsentieren. Nach der Bestätigung der Preissetzungsmacht durch JPMorgan könnten positive Infrastrukturdaten als weiterer Kurstreiber wirken.

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