Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF durchläuft gerade eine ungewöhnlich aktive Phase. Gleich mehrere Indexänderungen greifen gleichzeitig — und eine strukturelle Weichenstellung für die Schwellenländer kündigt sich für den Herbst an.

Streichungen und Zugänge im März-Review

Zum Handelsstart am 23. März 2026 wurden die Ergebnisse der halbjährlichen FTSE-Russell-Überprüfung wirksam. Aus dem FTSE All-World Index gestrichen wurden FactSet Research Systems und Clorox. Für Indexfonds, die den Benchmark physisch replizieren, bedeutet das: Positionen in beiden Titeln mussten reduziert oder vollständig aufgelöst werden — was rund um den Stichtag zusätzliches Handelsvolumen erzeugte.

Auf britischer Seite rücken IG Group Holdings und Lion Finance Group in den FTSE 100 auf, während EasyJet und Hikma Pharmaceuticals in den FTSE 250 absteigen. Alle Änderungen wurden zum Handelsschluss am 20. März umgesetzt.

Vietnam und Griechenland rücken näher

Zum 21. September 2026 plant FTSE Russell eine Höherstufung Vietnams vom Frontier- in den Secondary-Emerging-Market-Status. FTSE Russell schätzt, dass allein durch passive Indexfonds, die den FTSE Emerging Market Index abbilden, rund 6 Milliarden US-Dollar in vietnamesische Aktien fließen könnten. Im FTSE All-World selbst würde Vietnam zunächst nur ein Gewicht von rund 0,02 % erreichen — symbolisch ist der Schritt dennoch bedeutsam.

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Ebenfalls zum 21. September soll Griechenland vom Advanced-Emerging- in den Developed-Market-Status wechseln, nachdem das Land nach FTSE-Russell-Einschätzung alle Anforderungen erfüllt.

Performance und Marktumfeld

Der Fonds repliziert den FTSE All-World Index durch physische Optimierung — er hält keine vollständige Kopie aller 4.230 Titel, sondern eine repräsentative Auswahl. Per Februar 2026 wies er eine Einjahresrendite von 24,62 % und eine annualisierte Fünfjahresrendite von 11,74 % aus. Das verwaltete Vermögen der USD-Anteilsklasse lag Ende Januar bei 34,13 Milliarden US-Dollar.

Das aktuelle Marktumfeld belastet den Fonds spürbar: Geopolitische Spannungen treiben die Energiepreise, die US-Notenbank dürfte die Zinsen nach Einschätzung von Marktstrategen noch längere Zeit im Bereich von 3,50 bis 3,75 % halten. Das drückt auf die Bewertungsmultiples — besonders bei den hoch gewichteten US-Wachstumstiteln, die rund zwei Drittel des Index ausmachen. Seit Jahresbeginn liegt der ETF mit knapp 1,7 % im Minus.

Bemerkenswert bleibt der längerfristige Trend: Internationale Aktien außerhalb der USA legten 2025 rund 32 % zu und übertrafen den US-Markt damit deutlich — eine Entwicklung, die dem breit diversifizierten Ansatz des Fonds zugutekam. Mit einer laufenden Kostenquote von 0,19 % und einem Morningstar-Rating von Silber bleibt er im globalen ETF-Vergleich gut positioniert.

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