Deutsche Bank Aktie: Jetzt wird es brenzlig
Die Volatilität ist zurück an den Märkten – und die Deutsche Bank-Aktie gerät unter die Räder. Der Bankentitel verlor am Mittwoch rund 2 Prozent und kämpft nun mit einer charttechnischen Bewährungsprobe. Die Situation erinnert frappierend an Anfang April 2025, als Donald Trump seine großflächigen Zollankündigungen machte.
Der europäische Bankenindex ringt aktuell um seine 21-Tage-Linie, die er seit November stabil halten konnte. Noch in der Vorwoche hatte der Index einen Höchststand seit 2008 markiert – von dieser Euphorie ist nun wenig übrig.
Zoll-Unsicherheit belastet Zinsfantasie
Was steckt hinter dem plötzlichen Stimmungsumschwung? Bundesbankpräsident Joachim Nagel brachte es am Mittwoch auf den Punkt: Mögliche neue US-Zölle könnten Auswirkungen auf künftige Zinsentscheidungen der EZB haben. "Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Zollverhandlungen werden einige Auswirkungen auf die Geldpolitik haben", sagte das EZB-Ratsmitglied gegenüber CNBC.
Für Banken wie die Deutsche Bank ist das ein zweischneidiges Schwert. Zölle könnten das Wirtschaftswachstum bremsen – gleichzeitig aber die erhoffte Zinsnormalisierung verzögern oder sogar umkehren.
Trump in Davos – die Märkte warten ab
Entsprechend hoch ist die Anspannung vor Donald Trumps Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Der US-Präsident dürfte den Druck auf Europa weiter erhöhen. Die Märkte positionieren sich defensiv – Bankaktien trifft es dabei besonders hart.
Parallel dazu agiert die Deutsche Bank operativ weiter: Am 21. Januar 2026 beginnt das Institut als Stabilisierungskoordinator für eine 500-Millionen-Euro-Anleihe Mecklenburg-Vorpommerns. Die achtjährige Emission läuft bis zum 20. Februar 2026. Zudem vertritt Taner Akcok, Head of Global API Banking bei der Deutschen Bank, das Institut am 10. und 11. Februar 2026 auf der FinovateEurope in London – einem wichtigen Branchentreffen mit über 1.000 Führungskräften aus dem Finanzsektor.
Doch all diese Geschäftsaktivitäten helfen der Aktie aktuell wenig. Die charttechnische Bewährungsprobe steht an – und die Bären haben gerade das Ruder übernommen.
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