Deutsche Bank Aktie: Beeindruckende Marktzahlen!
Während US-Großbanken aktuell unter neuen regulatorischen Ängsten leiden, zeigt die Deutsche Bank relative Stärke. Rückenwind liefern kurz vor den Quartalszahlen optimistische Analystenstimmen und Berichte über einen möglichen Milliarden-Deal in Asien. Gelingt dem Institut damit die nachhaltige Abkopplung vom negativen Sektor-Trend?
- JPMorgan: Kursziel auf 40,00 Euro angehoben
- M&A-Fantasie: Verkauf von Indien-Assets im Fokus
- Termin: Quartalszahlen folgen am 29. Januar
Analysten sehen Luft nach oben
Den wichtigsten Impuls lieferte am Dienstag die US-Investmentbank JPMorgan. Die Experten bestätigten nicht nur ihr „Overweight“-Rating, sondern schraubten das Kursziel von 38,40 Euro auf 40,00 Euro nach oben. Marktbeobachter werten diesen Schritt kurz vor den Zahlen als Vertrauensbeweis in die operative Ertragskraft und Kostendisziplin des Geldhauses.
Unterstützung kommt auch von der kanadischen Bank RBC. Diese behält ihre Einstufung „Outperform“ mit einem Ziel von 38,00 Euro bei und verweist auf eine erwartete Erholung im Investmentbanking. Mit einem aktuellen Kurs von 33,77 Euro notiert die Aktie damit noch spürbar unter den Zielmarken der Experten.
Milliarden-Deal in Indien möglich
Neben den Analystenkommentaren sorgen Spekulationen um einen Portfolio-Umbau für Bewegung. Berichten zufolge gibt es konkrete Interessenten für Teile des Indien-Geschäfts der Deutschen Bank. Das diskutierte Volumen beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar.
Ein Verkauf in dieser Größenordnung würde Kapital freisetzen, das die harte Kernkapitalquote stärken oder Spielraum für Aktienrückkäufe schaffen könnte. Institutionelle Investoren kalkulieren dieses Szenario bereits in ihre Bewertungen ein.
Relative Stärke im Branchenvergleich
Die Stabilität der Deutschen Bank fällt besonders im Vergleich zur US-Konkurrenz auf. Nachdem US-Präsident Trump eine Obergrenze für Kreditkartenzinsen ins Spiel brachte, gerieten Werte wie Citigroup deutlich unter Druck. Das deutsche Institut profitiert hier von einem geringeren Engagement im US-Konsumentenkreditgeschäft.
Diese Robustheit spiegelt sich auch in der Charttechnik wider: Der Kurs hält sich stabil über dem 50-Tage-Durchschnitt von 32,13 Euro, was den kurzfristigen Aufwärtstrend untermauert.
Blick auf den 29. Januar
Trotz der positiven Signale mahnt CEO Christian Sewing angesichts der makroökonomischen Lage weiterhin zur Vorsicht. Ob die Bank die Markterwartungen erfüllen kann, zeigt sich am 29. Januar 2026. Dann öffnet der Konzern seine Bücher für das vierte Quartal. Bis dahin dürften die Analysten-Updates und die M&A-Gerüchte die primären Kurstreiber bleiben.
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