DeFi Technologies präsentierte am 24. Februar seinen neuen Valour Investment Opportunity Index in einem Webinar. Ausgerechnet in einer Phase, in der das Unternehmen mit drastisch gesenkten Umsatzprognosen, einem CEO-Wechsel und Sammelklagen kämpft, soll der Index als institutioneller Benchmark für digitale Asset-Allokationen dienen.

Der Index wurde am 9. Februar offiziell lanciert und bildet die Top 50 digitaler Assets nach verwaltetem Vermögen auf der Valour-ETP-Plattform ab. Die Methodik folgt realen Kapitalflüssen und wird wöchentlich aktualisiert. Aktuell umfasst die Plattform 102 ETPs und 74 verschiedene digitale Assets.

Expansion trifft auf Marktgegenwind

Die Tochtergesellschaft Valour hatte im Oktober 2025 die Marke von 100 in Europa gelisteten ETPs erreicht. Anfang Januar 2026 meldete das Unternehmen Rekord-Nettozuflüsse von 138,2 Millionen Dollar für das Geschäftsjahr 2025. Ende Januar erhielt Valour zudem die Zulassung der britischen Finanzaufsicht FCA für den Vertrieb digitaler Asset-Produkte an Privatanleger.

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Doch das Marktumfeld entwickelt sich gegenläufig. Bitcoin fiel Anfang Februar zeitweise unter 63.000 Dollar. Spot-Bitcoin-ETFs in den USA verzeichneten im laufenden Jahr kumulative Nettoabflüsse von über vier Milliarden Dollar – ein deutliches Signal für schwindendes institutionelles Interesse.

Finanzielle Turbulenzen und Führungswechsel

Am 14. November 2025 revidierte DeFi Technologies seine Umsatzprognose für 2025 drastisch nach unten – von 218,6 Millionen auf 116,6 Millionen Dollar. Der Grund: Verzögerungen und verschärfter Wettbewerb im Arbitrage-Geschäft, das zuvor als wichtige Ertragsquelle galt. Das Unternehmen hatte bereits am 6. November einräumen müssen, dass andere Marktteilnehmer mit eigenen digitalen Asset-Beständen die verfügbaren Arbitrage-Gelegenheiten reduzierten. Die Aktie verlor daraufhin 7,4 Prozent.

CEO Olivier Roussy Newton trat zurück, Mitgründer Johan Wattenström übernahm die Führung. Inzwischen sieht sich das Unternehmen mehreren Sammelklagen von Aktionären für den Zeitraum zwischen 12. Mai und 14. November 2025 gegenüber. Der Vorwurf: DeFi Technologies habe den wachsenden Wettbewerbsdruck auf die Arbitrage-Strategie nicht rechtzeitig offengelegt. Die Frist für Anträge auf die Rolle des Hauptklägers endete Ende Januar 2026.

Der neue Index soll nun institutionelles Vertrauen zurückgewinnen. Ob das Konzept in einem schrumpfenden Markt und angesichts interner Glaubwürdigkeitsprobleme verfängt, entscheidet sich in den kommenden Quartalen.

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