Ethereum steht derzeit unter schwerem Beschuss. Der Kurs bricht ein, getrieben von einer toxischen Mischung aus massiven ETF-Abflüssen und der Zwangsliquidierung gehebelter Wetten. Während On-Chain-Daten ein sinkendes Interesse an der Blockchain signalisieren, sorgen auch Transaktionen aus dem Umfeld von Mitgründer Vitalik Buterin für zusätzliche Nervosität unter den Anlegern.

Liquidationen beschleunigen den Absturz

In den letzten 48 Stunden wurden Long-Positionen im Wert von rund 224 Millionen US-Dollar zwangsliquidiert. Diese Verkaufskaskade verstärkte den Abwärtsdruck auf den Ether-Kurs erheblich. Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 1.906 US-Dollar, was einem Verlust von über 32 Prozent auf Monatssicht entspricht. Marktbeobachter verweisen zudem auf jüngste Verkäufe aus Wallets, die Vitalik Buterin zugeordnet werden, was die ohnehin schon fragile Stimmung weiter belastet hat.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?

Kapitalflucht aus ETFs

Besonders deutlich zeigt sich die Skepsis bei den institutionellen Investoren. US-basierte Ethereum-Spot-ETFs verzeichneten am 23. Februar Nettoabflüsse von fast 50 Millionen Dollar, gefolgt von einem weiteren Abfluss von über 25.000 ETH am gestrigen Dienstag. Seit Ende Januar ist das in diesen Fonds verwaltete Vermögen drastisch von 18,6 Milliarden auf nur noch 11,9 Milliarden Dollar geschrumpft. Diese anhaltenden Abzüge deuten darauf hin, dass Großanleger ihr Risiko im aktuellen Marktumfeld aggressiv reduzieren.

Warnsignale der Blockchain

Auch die fundamentalen Nutzungsdaten spiegeln die Krise wider. Der "Total Value Locked" (TVL) im DeFi-Ökosystem von Ethereum ist auf 51 Milliarden Dollar gefallen – der tiefste Stand seit Mai 2025. Parallel dazu sind die Einnahmen aus Netzwerkgebühren eingebrochen. In den letzten 30 Tagen beliefen sich diese auf lediglich 13,7 Millionen Dollar, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Durchschnitt von 33 Millionen Dollar zum Jahresende 2025.

Der Derivatemarkt unterstreicht die vorherrschende Risikoscheu. Eine gestiegene Prämie bei Put-Optionen signalisiert, dass sich Händler verstärkt gegen fallende Kurse absichern. Solange diese Kennzahlen keine Bodenbildung anzeigen, rechnen Analysten mit anhaltendem Druck auf die zweitgrößte Kryptowährung.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...