DAX: Schwierigkeiten an der 25.000-Punkte-Marke
Der deutsche Leitindex tut sich schwer, die psychologisch wichtige Schwelle von 25.000 Punkten zu überwinden. Am Dienstagmorgen signalisierte der X-DAX ein Plus von 0,2 Prozent auf 25.033 Punkte – nach einem schwachen Wochenauftakt, an dem die Marke letztlich doch nicht gehalten werden konnte. Die Anleger tasten sich vorsichtig voran, während mehrere Belastungsfaktoren auf den Märkten lasten.
Zölle, KI-Sorgen und Iran-Konflikt belasten
"Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit", stellte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners fest. Die Doppel-Unsicherheit aus Zöllen und dem Iran-Konflikt mündet in einer erhöhten Risikoaversion. Besonders das neue Hickhack um zusätzliche US-Zölle von Donald Trump setzte die Aktienmärkte zu Wochenbeginn unter Druck.
Hinzu kommt ein neuer Belastungsfaktor: Die Sorgen über massive disruptive Auswirkungen der KI-Technologie in einzelnen Sektoren flammen immer wieder auf. In New York gab es am Montag erneut starke Verkäufe bei Software- und Cybersicherheitsunternehmen. Die Investoren können derzeit kaum abschätzen, wie groß der Einfluss auf das operative Geschäft sein wird und welche Gewinneinbußen dadurch zu erwarten sind.
Defensive Positionierung und enge Handelsspanne
Die Handelsaktivitäten der Anleger gleichen derzeit einem Vortasten und vorsichtigen Positionieren in den defensiven Branchen. Aus technischer Sicht dürfte sich der DAX zunächst weiter in seiner Kursspanne zwischen 24.900 und 25.250 Punkten bewegen. Bemerkenswert: Anleger schichten verstärkt in "sichere Häfen" um – dazu zählen wieder verstärkt US-Staatsanleihen. "Offen ist allerdings, ob Anleger dies aus Überzeugung tun oder eher aus Mangel an Alternativen", so Altmann. Nach deutlichen Kursgewinnen seien Käufe von Edelmetallen mit größeren Verlustrisiken verbunden.
Der EuroStoxx 50 hatte sich am Montag deutlich besser geschlagen und wird am Dienstag ähnlich moderat im Plus erwartet. Die asiatischen Märkte zeigten sich nach den Feiertagen in Japan und China robust. Die Dynamik dürfte sich jedoch nur begrenzt auf den europäischen Handel übertragen, da die Abhängigkeit von den US-Finanzmärkten höher ist. Die US-Leitindizes handeln seit geraumer Zeit in einer extrem engen Spanne, nur wenige Punkte unter ihren Allzeithochs – doch auf Ebene der Einzelaktien spielt sich eine starke Rotation ab.
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