Während der Luxussektor mit globalen Unsicherheiten kämpft, sendet die Richemont-Aktie erste Lebenszeichen. Nach einem schwierigen Jahresstart mit einem Minus von über 18 Prozent hellt sich die Stimmung unter den Experten nun spürbar auf. Vor allem eine prominente Hochstufung sorgt für Bewegung im Kursverlauf.

Bank of America sieht Kaufchance

Die Bank of America hob ihre Einstufung für den Schweizer Konzern am Dienstag auf „Buy“ an. Die Analysten begründen diesen Schritt mit einem überdurchschnittlichen Umsatzwachstum und der Einschätzung, dass belastende Faktoren wie Goldpreisschwankungen bereits im aktuellen Kurs von 152,40 Euro eingepreist sind. Erste Daten für das laufende Jahr deuten zudem auf eine schrittweise Rückkehr der Käufer in den wichtigen Märkten China und USA hin.

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Im Vergleich zum breiten Sektor profitiert Richemont von einer robusten operativen Aufstellung. Ein stärkerer US-Dollar spielt dem Unternehmen dabei zusätzlich in die Karten. In den vergangenen sieben Tagen konnte der Titel bereits um gut fünf Prozent zulegen und sich damit etwas von seinem 52-Wochen-Tief bei 141,95 Euro entfernen.

Barclays bestätigt hohes Kursziel

Neben der Bank of America signalisiert auch Barclays Vertrauen und belässt die Einstufung auf „Overweight“. Analystin Carole Madjo beziffert das Kursziel auf 195 Schweizer Franken. Zwar wurden die Prognosen aufgrund von Währungseffekten minimal korrigiert, die Bewertung der Aktie gilt jedoch weiterhin als attraktiv. Diese Einschätzung teilen derzeit auch andere Schwergewichte wie UBS und JPMorgan, die ihre Kaufempfehlungen zuletzt bestätigten.

Anleger richten ihren Fokus nun auf den 22. Mai, wenn Richemont die Ergebnisse für das vierte Quartal präsentiert. Neben dem erwarteten Gewinn je Aktie von 6,21 Euro steht die geplante Dividende im Mittelpunkt. Mit einer prognostizierten Ausschüttung von 3,62 Euro winkt Aktionären eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 3,00 Schweizer Franken.

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