Daimler Truck zahlt seinen rund 25.000 tarifgebundenen Beschäftigten in Deutschland für das Geschäftsjahr 2025 eine Ergebnisbeteiligung von 2.701 Euro — ein Rückgang von gut 35 Prozent gegenüber den 4.140 Euro des Vorjahres. Die Auszahlung erfolgt mit der Entgeltabrechnung im April 2026 und spiegelt das schwächere operative Jahr wider.

Solides Ergebnis trotz Gegenwind

Der bereinigte Konzern-EBIT fiel 2025 um 19 Prozent auf 3,78 Milliarden Euro, der Umsatz des Industriegeschäfts sank um 10 Prozent auf 45,9 Milliarden Euro. Eine Umsatzrendite von 7,8 Prozent im Industriegeschäft zeigt allerdings, dass der Konzern trotz schwierigem Marktumfeld profitabel blieb. Positiver Ausreißer war das Busgeschäft: Daimler Buses steigerte seinen bereinigten EBIT um 39 Prozent auf 599 Millionen Euro und erreichte erstmals eine zweistellige Umsatzrendite von 10,0 Prozent.

Neue Formel, neue Logik

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Ab dem Geschäftsjahr 2026 gilt eine neue Berechnungsgrundlage für die Mitarbeiterbeteiligung. Statt wie bisher am Konzernergebnis orientiert sie sich künftig an der bereinigten Umsatzrendite von Mercedes-Benz Trucks in Europa — ein direkterer Hebel, der die Ausschüttung enger an das regionale Kerngeschäft bindet und stärker auf Marktschwankungen reagiert.

Parallel dazu treibt Daimler Truck sein Kostensparprogramm voran. Aus dem europäischen Effizienzprogramm erzielte der Konzern 2025 Nettoeinsparungen von über 100 Millionen Euro. Für 2026 werden mindestens 250 Millionen Euro angestrebt, bis 2030 sollen jährlich rund eine Milliarde Euro eingespart werden — unter anderem durch den Abbau von etwa 5.000 Stellen in Deutschland.

Für 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Free-Cashflow von 2,7 bis 3,2 Milliarden Euro, wobei das zweite Halbjahr stärker ausfallen soll als das erste. Die bereinigte Umsatzrendite im Industriegeschäft wird mit 6 bis 8 Prozent erwartet — das untere Ende preist aktuelle Zollbelastungen ein, das obere setzt eine günstigere Zollbehandlung voraus. Die Aktie notiert mit einem Plus von rund 12,5 Prozent seit Jahresbeginn und hält sich damit deutlich über dem April-Tief.

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