Schwächere Zahlen, aber ein klares Signal in Richtung Aktionäre: Daimler Truck hat die Ergebnisse für 2025 vorgelegt und gleichzeitig ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Das Bild ist gemischt — doch die Richtung stimmt.

Gewinn unter Druck, Aufträge im Aufwind

Das abgelaufene Jahr war für den Nutzfahrzeughersteller kein einfaches. Der Umsatz im Industriegeschäft sank um zehn Prozent auf 45,9 Milliarden Euro, der bereinigte Konzern-EBIT fiel von 4,67 auf 3,78 Milliarden Euro. Auch der Gewinn je Aktie gab deutlich nach — von 3,64 auf 2,56 Euro. Verantwortlich waren ein schwaches Marktumfeld, geopolitische Belastungen und Zolleffekte vor allem in Nordamerika.

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Gleichzeitig zeichnet sich eine Trendwende bei den Bestellungen ab. Im vierten Quartal 2025 zogen die Auftragseingänge um 13 Prozent an, getragen von einer Erholung bei Mercedes-Benz Trucks und einer teilweisen Belebung in Nordamerika. Übers Gesamtjahr stiegen die Bestellungen um zwei Prozent auf 425.458 Einheiten — ein Zeichen, dass die Nachfrage wieder anzieht.

Lichtblicke gab es auch anderswo: Die Bus-Sparte erzielte erstmals eine zweistellige operative Marge, und der Absatz batterieelektrischer Fahrzeuge stieg um 67 Prozent auf 6.726 Einheiten. In der EU30-Region hält Mercedes-Benz Trucks einen Marktanteil von 35 Prozent bei schweren und mittelschweren E-Lkw.

Milliarden für Aktionäre

Trotz des Gewinnrückgangs bleibt die Dividende stabil bei 1,90 Euro je Aktie. Zudem startet am 16. März 2026 — also übermorgen — die erste Tranche des neuen Rückkaufprogramms. In den kommenden vier bis sechs Monaten will der Konzern eigene Papiere für bis zu 400 Millionen Euro zurückkaufen. Das Gesamtprogramm ist auf bis zu zwei Milliarden Euro angelegt und läuft bis spätestens März 2028.

Ausblick: Erholung erwartet, Kosten im Fokus

Für 2026 plant das Unternehmen mit einem Absatz zwischen 330.000 und 360.000 Fahrzeugen — ein deutlicher Rückgang gegenüber den 422.510 Einheiten des Vorjahres. Der freie Cashflow im Industriegeschäft soll auf 2,7 bis 3,2 Milliarden Euro steigen, gestützt durch Mittelzuflüsse aus der Integration von Fuso und Hino. Das Kostensparprogramm „Cost Down Europe" soll nach Einsparungen von über 100 Millionen Euro im Jahr 2025 nun mindestens 250 Millionen Euro in 2026 liefern. Das Management rechnet mit einer stärkeren zweiten Jahreshälfte — sofern Effizienzmaßnahmen greifen und die Volumenerholung Fahrt aufnimmt.

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