Rheinmetall-Aktie: Kühne Prognose für heute!
Rheinmetall ist gestern sehr stark gewesen. Auf Xetra schloss der Kurs nun bei 1654,00 Euro und ist damit nahe an den wichtigen Linien für die Aufwärtstrends. Nun wird am heutigen Mittwoch die Quartalsberichterstattung aufgenommen. Es wird extrem spannend. Noch sind Analysten klar der Meinung, dass die Aktie ein „Kauf“ sei. Sind sie es danach noch immer?
Das nächste Kursziel liegt im Durchschnitt sehr hoch
Analysten gehen davon aus, dass das mittlere Kursziel bei 2.127,25 Euro liegt, was auf Basis des Schlusskurses einem rechnerischen Potenzial von 28,69 % entspricht. Die Spanne der Einschätzungen zeigt aber auch, wie schwierig die Bewertung inzwischen geworden ist: Das niedrigste Kursziel liegt nur noch bei 1.700 Euro, also nur knapp über dem Schlusskurs. Das Gesamtbild ist jedoch gut.
Am heutigen Tag nun, am 11. März, wird die Rheinmetall Quartalszahlen zum 4. Quartal bekannt geben. Auch der Ausblick auf das neue schon laufende Jahr darf nicht fehlen.
Fundamental bleibt das Bild ausgesprochen stark. Für 2026 erwarten die Akteure von MarketScreener einen Umsatz von 13,897 Mrd. Euro nach 10,148 Mrd. Euro für 2025, was einem Wachstum von 36,94 % entspricht. Das erwartete EBIT steigt von 1,841 Mrd. Euro auf 2,626 Mrd. Euro, während sich die EBIT-Marge von 18,14 % auf 18,89 % verbessern soll. Auch beim Nettoergebnis ist der Sprung erheblich: Nach 1,001 Mrd. Euro im Jahr 2025 werden für 2026 1,686 Mrd. Euro erwartet. Das spricht für eine operative Entwicklung, die nicht nur von Volumen getragen wird, sondern auch sehr massiv profitabel ist.
Kern der positiven Bewertungen ist die Cashflow-Seite. Der Free Cashflow steigt den Schätzungen nach von 1,512 Mrd. Euro im Jahr 2025 auf 2,502 Mrd. Euro im Jahr 2026. Gleichzeitig erhöht Rheinmetall den CAPEX, also die relevanten Ivestitionen von 1,082 Mrd. Euro auf 1,517 Mrd. Euro. Das ist ein wichtiger Punkt: Der Konzern wächst nicht nur auf dem Papier, sondern investiert massiv in Kapazitäten. Dazu passen auch die Nachrichten.
Am 9. März 2026 berichtete dpa-AFX, dass Rheinmetall die Produktion unbemannter Boote in Hamburg deutlich ausweiten will. Gestartet werden soll mit 15 Booten, mittelfristig peilt das Unternehmen 200 Boote pro Jahr an; im Dreischichtbetrieb seien laut Unternehmensangaben sogar 1.000 Einheiten jährlich möglich. Zudem seien bereits 150 Boote vertraglich geregelt. Das ist strategisch interessant, weil es Rheinmetalls Expansion in maritime und unbemannte Systeme unterstreicht.
Am 10. März 2026 rückte dann ein weiterer Aspekt in den Fokus: Reuters berichtete, dass das Bundeskartellamt ein Gemeinschaftsunternehmen von Diehl Defence und Nammo Raufoss zur Produktion von 155-mm-Artilleriemunition genehmigt hat. Für Rheinmetall ist das keine direkte Negativmeldung, aber ein Signal, dass in einem seiner Kernfelder zusätzliche Kapazitäten und damit auch mehr Wettbewerb entstehen. Da Rheinmetall laut Reuters der größte Munitionsproduzent in Deutschland ist, bleibt der Markt attraktiv, wird aber perspektivisch breiter besetzt. Hier muss Rheinmetall noch nacharbeiten. Dennoch: Analysten gehen von hohen Kurszielen bei rund 2.120 Euro aus, womit die Aktie noch viel Potenzial hat. Auch mit dem heutigen Informationstag vo 11.3.
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