Die Aktie von D-Wave Quantum zeigt sich nach der Bekanntgabe einer halben Milliarde schweren Übernahme unentschlossen. Während Analysten geschlossen optimistisch bleiben, scheint der Markt die strategische Neuausrichtung noch zu verdauen. Was steckt hinter dem Deal – und wohin führt er den Quantenpionier?

Die Fakten: 550 Millionen für Quantum Circuits

Am 7. Januar verkündete D-Wave Quantum die Übernahme des US-Unternehmens Quantum Circuits für insgesamt 550 Millionen US-Dollar. Die Finanzierung setzt sich aus 300 Millionen in Aktien und 250 Millionen in bar zusammen. Mit diesem Schritt will D-Wave seine bisherige Spezialisierung auf Quantum Annealing um supraleitende, fehlerkorrigierte Gate-Model-Systeme erweitern – zwei unterschiedliche Quantenarchitekturen unter einem Dach.

Bereits 2026 sollen die ersten Gate-Model-Systeme kommerziell verfügbar sein. Neben der Technologie wechseln auch Spitzenköpfe zu D-Wave, darunter Quantum-Circuits-Mitgründer Dr. Rob Schoelkopf. In New Haven, Connecticut, entsteht zudem ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für supraleitende Quantenprozessoren.

Kurs zwischen Euphorie und Konsolidierung

Zum Wochenstart legte die Aktie noch um 2,45 Prozent auf 28,80 US-Dollar zu. Doch am Dienstag trat der Titel im US-Handel auf der Stelle – zeitweise notierte er 0,07 Prozent im Minus bei 28,78 US-Dollar. Der vorbörsliche Handel zeigte sich mit einem Plus von 1,00 Prozent auf 29,09 US-Dollar etwas freundlicher.

Das Jahr 2025 war für D-Wave außergewöhnlich: Der Kurs schoss um 207 Prozent nach oben. Doch nach dieser Rallye scheint die Aktie nun in eine Phase der Orientierung einzutreten. Investoren wägen offenbar ab, welche Konsequenzen die strategische Neuaufstellung mit sich bringt.

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Analysten sehen 40 Prozent Luft nach oben

Die Expertenmeinung fällt eindeutig aus. Nach Angaben von TipRanks liegen derzeit 13 Kaufempfehlungen vor – ohne eine einzige abweichende Stimme. Das durchschnittliche Kursziel beträgt 40,23 US-Dollar, was einem Potenzial von knapp 40 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht.

Wedbush, Cantor Fitzgerald und Craig-Hallum bestätigten nach der Übernahmeankündigung ihre positiven Einschätzungen. Die geschlossene Zustimmung der Analystengemeinde deutet darauf hin, dass der Markt die strategische Bedeutung des Deals womöglich noch nicht vollständig eingepreist hat.

Technologie-Poker mit ungewissem Ausgang

Kann D-Wave mit der Vereinigung zweier Quantenarchitekturen tatsächlich den Durchbruch schaffen? Die Übernahme ist ein Wette auf die Zukunft – und die ist im Quantenbereich nach wie vor unberechenbar. Während die Analysten an die Story glauben, bleibt die Kursentwicklung vorerst von kurzfristigen Schwankungen geprägt. Anleger dürften gespannt auf konkrete Fortschritte in Richtung der kommerziellen Verfügbarkeit im Jahr 2026 warten.

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