D-Wave baut seine Präsenz im US-Tech-Sektor gezielt aus. Seit Donnerstag steht fest: Das Unternehmen gehört zu den Gründungsmitgliedern des neu gegründeten Southeastern Quantum Collaborative (SQC). Parallel dazu bleiben Analysten bei ambitionierten Kurszielen – deutlich oberhalb des aktuellen Niveaus.

Quantum-Offensive im Südosten

Im Rahmen des SQC arbeitet D-Wave unter anderem mit der University of Alabama in Huntsville, Davidson Technologies, IBM und der Alabama A&M University zusammen. Ziel des Verbunds ist es, die kommerzielle Nutzung von Quantentechnologien im Südosten der USA zu beschleunigen.

Kernstück der Kooperation ist die Hardware: Ein D-Wave Advantage2 „Annealing“-Quantencomputer wird am Standort von Davidson Technologies in Huntsville (Alabama) betrieben und soll als technisches Rückgrat dienen. Damit sollen Anwendungen in Bereichen wie Verteidigung, Logistik und Energiemanagement vorangetrieben werden. Für D-Wave ist das vor allem ein praktischer Schritt: Die eigene Technologie wird in konkrete Entwicklungs- und Arbeitsabläufe bei Industrie und öffentlicher Hand eingebunden.

Analysten-Ziele und frisches Institutionellen-Interesse

Warum bekommt die Aktie zusätzlich Aufmerksamkeit? Weil die Kursziele der Analysten weit über dem aktuellen Kursniveau von rund 19 US-Dollar liegen. Laut Daten von Heute liegt das durchschnittliche Kursziel bei 38,21 US-Dollar. Einzelne Häuser liegen noch darüber: Needham bekräftigte Ende Januar ein Kursziel von 48 US-Dollar.

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Auch auf Investorenseite gab es Bewegung. Trybe Capital Management LP meldete am Dienstag eine neue Position: Rund 1,94 Millionen Aktien wurden aufgebaut. Auf Basis quartalsdurchschnittlicher Bewertungen entspricht das einem geschätzten Wert von 50,65 Mio. US-Dollar. Laut Meldung macht die Position etwa 7,25% der ausgewiesenen 13F-Vermögenswerte von Trybe Capital aus.

Einordnung: Wachstumskurs bleibt teuer, aber konsequent

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 7 Mrd. US-Dollar setzt D-Wave weiter stark auf Wachstum und Technologieentwicklung. Im Fokus steht die Skalierung des Modells „Quantum Computing as a Service“ (QCaaS). Der Beitritt zum SQC passt in diese Strategie, regionale Innovationsknoten aufzubauen – ergänzt durch den bereits angekündigten Umzug des Firmensitzes nach Florida.

Spannend wird kurzfristig vor allem der nächste Termin im Kalender: Die Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025 werden Ende Februar erwartet.

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