Kurz vor den Jahreszahlen setzt D-Wave Quantum auf strategische Expansion im US-Verteidigungsgürtel. Während große Investoren einsteigen, verkaufen Insider in großem Stil – ein Widerspruch, der Fragen aufwirft.

D-Wave Quantum (NYSE: QBTS) hat sich am 19. Februar als Gründungsmitglied der Southeastern Quantum Collaborative (SQC) positioniert. Gemeinsam mit IBM, Davidson Technologies und der University of Alabama in Huntsville will das Unternehmen ein Quantum-Ökosystem im Südosten der USA aufbauen. Im Fokus stehen Verteidigungs-, Logistik- und Energieanwendungen.

Hardware vor Ort statt nur Cloud-Zugang

Der Schritt ist mehr als symbolisch. Ein D-Wave Advantage2-System ist bereits am Standort von Davidson Technologies in Huntsville, Alabama, installiert. Damit verfolgt das Unternehmen die Strategie, Quantencomputer nicht nur über Cloud-Plattformen anzubieten, sondern physisch in industrierelevanten Zentren zu verankern. Huntsville gilt als wichtiger Hub für Raumfahrt und Verteidigungstechnologie.

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Gegensätzliche Signale aus dem Aktionärskreis

Während die strategische Expansion läuft, zeichnet sich im Hintergrund ein gemischtes Bild ab. Trybe Capital Management hat nach Angaben der Globe and Mail kürzlich eine neue Position mit rund 1,9 Millionen Aktien aufgebaut – ein klares Votum institutioneller Anleger.

Dem gegenüber steht ein Bericht von The Motley Fool vom 18. Februar, der erhebliche Insider-Verkäufe dokumentiert. Demnach veräußerten Unternehmensinsider in den zwölf Monaten bis Mitte Februar 2026 Aktien im Nettowert von etwa 118 Millionen Dollar. Käufe durch Insider blieben im selben Zeitraum minimal. Solche Diskrepanzen sind bei volatilen Tech-Werten nach starken Kursanstiegen nicht ungewöhnlich, werfen aber Fragen zur internen Einschätzung auf.

Quartalszahlen am 26. Februar

Am Donnerstag, den 26. Februar, vor Börseneröffnung, legt D-Wave Quantum die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Aktie notiert aktuell bei rund 19,38 Dollar, die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 7,1 Milliarden Dollar. Die 52-Wochen-Spanne von 4,45 bis 46,75 Dollar verdeutlicht die extreme Volatilität des Titels.

Die Zahlen dürften zeigen, ob die strategischen Initiativen und die institutionelle Unterstützung eine operative Grundlage haben – oder ob die Insider-Verkäufe ein frühes Warnsignal waren.

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